Köln erkämpft Remis in Frankfurt

Zweikampf zwischen Frankfurtern und Kölnern

Köln erkämpft Remis in Frankfurt

Der 1. FC Köln hat in einem zweikampfintensivem Spiel in Frankfurt ein leistungsgerechtes Remis erkämpft - Köln war in Durchgang eins besser, Frankfurt in der zweiten Halbzeit.

Der 1. FC Köln hat 1:1 (1:1) bei Eintracht Frankfurt gespielt. Ellyes Skhiri (14.) brachte Köln früh in Führung, Frankfurt glich in der aufgrund von Verletzungspausen langen Nachspielzeit des ersten Druchgangs durch Rafael Borré (45.+6) aus. Köln bleibt damit im vierten Spiel in Folge ungeschlagen, Frankfurt wartet weiter auf den ersten Bundesliga-Sieg in dieser Spielzeit.

Viele Unterbrechungen im ersten Durchgang

Die Partie war rassig und zweikampfintensiv - mit der Folge, dass im ersten Durchgang mehr über Kopftreffer und Verletzungen gesprochen wurde statt über Fußball. Erst musste Frankfurts Erik Durm nach wenigen Minuten raus, dann Kölns Luca Kilian. Auch nach dem Kölner Führungstreffer durch Ellyes Skhiri blieb es eine wlde Partie: Timothy Chandler musste nach einem Zusammenprall mit Benno Schmitz minutenlang behandelt werden.

Insgesamt war Frankfurt nach schwierigen Anfangsminuten die etwas bessere Mannschaft - ohne sich große Torgelegenheiten zu erspielen. Kuriose Konsequenz der vielen Unterbrechungen waren acht Minuten Nachspielzeit vor der Pause. Dort gab es dann wieder Sportliches: Erst rutschte Sebastian Andersson knapp am zweiten FC-Treffer vorbei, dann war links Filip Kostic auf und davon. Seine Hereingabe landete punktgenau im Rückraum, wo Borré völlig frei einschießen durfte.

Frankfurt nach der Pause besser

Nach der Pause entwickelte sich der erhoffte offene Schlagabtausch: Den Linksschuss von Kostic entschärfte Timo Horn im Tor der Kölner sicher (47.). Die nächste Aktion gehörte dem FC - Florian Kainz staubte nach einem Querpass von Modeste ab, der jedoch hauchzart im Abseits stand. Der Videoassistent meldete sich erfolgreich bei Schiedsrichter Martin Petersen (56.). Kamada vergab auf der Gegenseite die Führung (63.), auch Martin Hinteregger konnte die Kugel nicht im Tor unterbringen (68.).

Danach blieb die Partie umkämpft, viele Zweikämpfe im Mittelfeld prägten das Geschehen. Erst in der Schlussphase wurde es nochmal gefährlich. Martin Hintereggers Abschluss wurde geblockt. Im Gegenzug hätte Köln noch den "Lucky Punch" setzen können - der eingewechelte Mark Uth vergab jedoch.

red | Stand: 25.09.2021, 17:20