Schalkes Matondo bittet um Verzeihung

Rabbi Matondo

Schalkes Matondo bittet um Verzeihung

  • Rabbi Matondo entschuldigt sich für Foto im BVB-Trikot
  • Mitteilung via Instagram
  • Matondo habe die "Konsequenzen nicht bedacht"

"Ich bin sehr traurig und von mir selbst enttäuscht, dass ich alle, die sich mit Schalke verbunden fühlen, damit im Stich gelassen habe", schrieb der 19-Jährige am Mittwoch (15.07.2020) bei Instagram. Er habe "keinesfalls Kummer oder Ärger" verursachen wollen.

Matondo hatte am Dienstag für Unmut unter Fans des Fußball-Bundesligisten Schalke 04 gesorgt, weil er in einem Fitnessstudio in Cardiff ein BVB-Trikot des englischen Jungstars Jadon Sancho trug.

"Ich war naiv und habe das Trikot für eine private Trainingsstunde angezogen. Das Trikot war von meinem engen Freund Jadon Sancho. Ich habe es nur wegen Jadon getragen, es hatte nichts mit Dortmund zu tun", schrieb der Waliser.

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Rüffel von Sportchef Schneider

Mit seiner Aktion hatte er sich auch einen Rüffel von S04-Sport- und Kommunikations-Vorstand Jochen Schneider eingehandelt, der von einer "unüberlegten Aktion" sprach, die "nicht passieren" dürfe. Matondo reagierte mit Einsicht: "Ich habe nicht an die Konsequenzen gedacht und dass es viele Menschen verärgern würde. Für dieses unreife Verhalten gibt's keine Entschuldigung. Ich kann jedem Schalker versprechen, dass ich mich seit Tag eins zu 100 Prozent mit Schalke identifiziere."

sid | Stand: 15.07.2020, 11:34