Nach Rassismus-Vorfall: 50.000 Euro Geldstrafe für Schalke 04

Jordan Torunarigha wird getröstet

Nach Rassismus-Vorfall: 50.000 Euro Geldstrafe für Schalke 04

  • 50.000 Euro Geldstrafe für Schalke
  • Urteil nach Rassismus-Vorfall im Pokal
  • 16.000 Euro für eigene Maßnahmen

Nach den Rassismus-Vorfällen beim Pokalspiel gegen Hertha BSC ist Schalke 04 mit einer Geldstrafe von 50.000 Euro belegt worden. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ahndete mit dem Urteil die rassistischen Beleidigungen gegen Hertha-Profi Jordan Torunarigha durch Schalker Fans.

Schalke 04 kann bis zu 16.000 Euro der verhängten Geldbuße für konkrete Maßnahmen im Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung verwenden. Der Bundesligist müsste das dem DFB bis zum 30. September 2020 nachweisen. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Im Pokal-Viertelfinale am 4. Februar wurde der Berliner mit Affenlauten beleidigt. Der DFB-Kontrollausschuss drohte den Gelsenkirchenern im Wiederholungsfall mit weitergehenden Sanktionen. Schalke hatte sich öffentlich für den Vorfall entschuldigt und eine lückenlose Aufklärung angekündigt. Auch die Polizei nahm Ermittlungen auf.

Stand: 11.02.2020, 16:10