Kölns Trainer Beierlorzer fordert vor Schalke-Spiel mehr Laufarbeit

Trainer Achim Beierlorzer (1. FC Köln)

Kölns Trainer Beierlorzer fordert vor Schalke-Spiel mehr Laufarbeit

  • Schalke empfängt am Samstag (18.30 Uhr) den 1. FC Köln
  • FC-Coach Beierlorzer fordert deutlich mehr Laufarbeit
  • Schalke-Trainer Wagner tritt auf Euphoriebremse

Trainer Achim Beierlorzer vom Tabellenvorletzten 1. FC Köln fordert von seinen Profis deutlich mehr Laufarbeit. Dass sein Team aktuell das laufschwächste der Liga ist, sei "sicherlich ein Grund" für die zuletzt drei Niederlagen mit 0:9 Toren, sagte Beierlorzer vor dem Spiel am Samstag (05.10.2019) beim FC Schalke 04 (18.30 Uhr): "Wir sprechen das schon seit drei Wochen im Training an."

Man müsse "natürlich bedenken, dass wir in den letzten beiden Spielen früh in Unterzahl geraten sind", sagte Beierlorzer: "Dadurch geht natürlich die Laufleistung herunter. Dennoch müssen wir uns da steigern. Punkt. Denn es ist die Grundlage, um in der Bundesliga zu bestehen." Zudem forderte der Coach: "Es ist das A und O, dass wir weniger Gegentore fangen."

FC-Coach deutet personelle Änderungen an

Der 51-Jährige deutete auch an, dass es für die Partie beim Tabellenvierten personelle Änderungen geben wird. "Die sind immer in unseren Überlegungen. Denn wir können ja nicht zufrieden sein."

Schalke bezeichnete er als "Mannschaft der Stunde, die in absoluter Top-Form ist und einen großen Teamspirit erzeugt hat. Aber wir müssen mit breiter Brust in das Spiel gehen. Und aufgrund unserer Stärke können wir das auch."

1. FC Köln muss Trendwende schaffen Sportschau 02.10.2019 00:50 Min. Verfügbar bis 02.10.2020 Das Erste

Verzichten muss der FC auf die länger verletzten Birger Verstraete und Christian Clemens Jorge Meré (Rotsperre). Auch Domick Drexler muss nach einer Muskelverletzung, die er sich am Sonntag beim 0:4 gegen Hertha BSC zugezogen hatte, noch pausieren.

Wagner: "Bitte gebt denen Tabletten"

Während Beierlorzer seine Spieler fordert, tritt sein Gelsenkirchener Pendant David Wagner auf die Bremse. Nach zuletzt vier Siegen in Folge ist die Begeisterung auf Schalke groß. Doch Wagner sagt: "Alle, die nach sechs Spieltagen in Euphorie verfallen: Bitte gebt denen Tabletten."

Die Reaktion ist verständlich, denkt man nur an die vergangene Spielzeit zurück. Derzeit steht Königsblau mit 13 Zählern auf Platz vier. 2018 hatten die Schalker nach sechs Partien magere drei Zähler auf der Habenseite. Doch das Selbstbewusstsein im Team ist gestiegen.

Hohe Leistungsbereitschaft im Schalker Team

Rabbi Matondo (FC Schalke 04)

Rabbi Matondo (FC Schalke 04)

So sagt der 19jährige Rabbi Matondo, der in Leipzig sein Schalker Startelf-Debüt feierte: "Wir haben sehr viele gute Spieler in der Mannschaft, jeder fühlt sich gut, jeder ist fit. Für einen Platz in der Startelf gibt jeder im Training alles." In der hohen Leistungsbereitschaft, Leidenschaft und Entschlossenheit sieht der junge Stürmer den Schlüssel der jüngsten Erfolge. FC-Coach Beierlorzer dürfte neidisch werden ob dieser Worte.

Stand: 03.10.2019, 12:47