Hohe Geldbußen für Köln und Schalke

Kölner Fans zünden Pyrotechnik gegen Mainz

Hohe Geldbußen für Köln und Schalke

  • Köln in zwei Fällen wegen Pyrotechnik verurteilt
  • Schalke nach Derby-Vorfällen bestraft
  • FC kann Geldbuße verringern

Wegen gefährlicher Disziplinlosigkeiten ihrer Fans sind die Bundesligisten 1. FC Köln und Schalke 04 vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Dienstag (21.01.2020) wieder einmal zur Kasse gebeten worden. Köln muss nach Verstößen seiner Anhänger gegen das Verbot von Feuerwerkskörpern im Punktspiel am 25. Oktober beim FSV Mainz 05 und vier Tage später beim DFB-Pokalspiel bei Regionalligist 1. FC Saarbrücken 60.000 Euro berappen.

Schalke erhielt für die Zündung von Pyro und das Werfen von Gegenständen in zwei Spielen 20.000 Euro Geldstrafe. In allen Fällen listete das DFB-Sportgericht die Vergehen detailliert auf. Kölner "Feuerteufel" brannten in Mainz 29 pyrotechnische Gegenstände ab und in Saarbrücken nochmals 23. Gegen den Nachweis von neuen Präventionsmaßnahmen bis Ende September können die Rheinländer ihre Geldbuße um ein Drittel verringern. Schalke-Fans warfen im Derby gegen Borussia Dortmund 15 Feuerzeuge auf einmal auf das Spielfeld.

Trauerfeier von Schalke-Fans in Freiburg

Trauerfeier von Schalke-Fans in Freiburg

Rund zwei Monate später gegen den SC Freiburg zündeten Fans - im Rahmen einer Trauerfeier für einen verstorbenen Fan - zweimal ein Bengalisches Feuer. Zudem wurden erneut drei Feuerzeuge auf den Rasen geworfen.

sid | Stand: 21.01.2020, 18:11