Wagner setzt gegen Fortuna auf Kabak und McKennie

Schalke-Trainer David Wagner (l.) setzt im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf auf den erst 19jährigen Ozan Kabak.

Wagner setzt gegen Fortuna auf Kabak und McKennie

  • Schalke empfängt am Samstag (15.30 Uhr) Düsseldorf
  • Gleich drei Schalker Innenverteidiger fallen aus
  • Fortuna Trainer Funkel freut sich auf Wiedersehen mit Raman

Trainer David Wagner muss vor dem Heimspiel des FC Schalke 04 gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag (09.11.2019, 15.30 Uhr) vor allem die Abwehrprobleme lösen.

Nach der Knie-Operation von Salif Sané Anfang der Woche, dem wochenlangen Ausfall von Benjamin Stambouli und den anhaltenden Achillessehnenbeschwerden von Matija Nastasic steht Wagner in dem erst 19 Jahre alten Neuzugang Ozan Kabak nur noch ein gesunder Innenverteidiger zur Verfügung.

An seiner Seite wird Allrounder Weston McKennie verteidigen. Der 21-jährige Amerikaner übernahm die Position schon nach Sanés früher Auswechslung beim 3:2 in Augsburg. "Wir haben innerhalb von einer Woche drei Innenverteidiger verloren. Das ist für uns eine Herausforderung, dass wir jetzt durch diese Zeit kommen", räumte Wagner ein.

Ungeachtet dessen werde man an der Spielidee nichts ändern. Ziemlich sicher ist, dass Benito Raman, der im Sommer von Düsseldorf nach Gelsenkirchen gewechselt war, wieder von Beginn an stürmen darf.

Fortuna Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel (l.) freut sich auf das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Schützling und Jetzt-Schalker Benito Raman.

Fortuna Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel (l.) freut sich auf das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Schützling und Jetzt-Schalker Benito Raman.

Funkel lobt Raman und Wagner

Wagners Pendant auf Fortuna Seite freut sich auf das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Schützling. "Benito ist ein fantastischer Mensch und Spieler, an dem die Bundesliga noch viel Freude haben wird. Wir müssen uns bei ihm bedanken, weil er großen Anteil an unseren Erfolgen in den vergangenen Jahren hatte", sagte Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel am Freitag.

Ähnlich positiv äußerte sich der Trainer-Routinier über seinen Schalker Kollegen David Wagner: "Er hat es binnen kurzer Zeit geschafft, die Mannschaft und die Fans auf Schalke wieder zu vereinen. Das ist eine großartige Leistung."

Wagners Appell in Sachen Tönnies

Der gelobte Trainer nutzte die Schalker Pressekonferenz, um nach der Rückkehr des Aufsichtsratschef Clemens Tönnies zur Geschlossenheit aufzurufen. Tönnies hatte sein Amt seit dem 6. August wegen einer rassistischen Aussage ruhen lassen. "Ich bleibe dabei, und das ist auch weiter unstrittig, dass das eine Geschichte ist, die nicht hätte passieren sollen, die nicht in Ordnung gewesen ist", so Wagner.

"Ich bleibe auch dabei, dass es nichts ist, was wir vergessen sollten. Das sage ich ganz klar, weil das einfach zu schwerwiegend ist", betonte der Coach. "Nichtsdestotrotz - und das ist das Entscheidende - es ist ein Unterschied zwischen Vergessen und Vergeben und Verzeihen. Clemens hat sich entschuldigt, mehrfach - auch öffentlich. Dementsprechend ist es das Allerwichtigste für uns alle, dass wir jetzt nach vorne schauen", appellierte Wagner.

Historie - der erfolgreiche und schwierige Aleksandar Ristic Sportschau 27.06.2019 01:59 Min. Verfügbar bis 08.11.2020 Das Erste

Stand: 08.11.2019, 13:24

Bundesliga | Tabelle

RangTeamSP
1.Bor. M´gladbach1125
2.RB Leipzig1121
3.Bayern München1121
4.SC Freiburg1121
5.1899 Hoffenheim1120
 ...  
16.1. FSV Mainz 05119
17.1. FC Köln117
18.SC Paderborn 07114