Paderborn bezieht Stellung zur RBL-Kooperation

Eine Fahne des SC Paderborn

Paderborn bezieht Stellung zur RBL-Kooperation

  • Kritik wegen Kooperation zwischen Paderborn und Leipzig
  • SCP bezieht auf Vereinshomepage Stellung
  • Spielerleihen sind möglich, aber nicht konkret

Die angestrebte Kooperation der beiden Fußball-Bundesligisten RB Leipzig und SC Paderborn sorgt weiter für Diskussionen. "Wir sprechen hier immerhin von zwei Clubs aus derselben Liga. Da bin ich schon sehr überrascht, das sollte man genau prüfen", kommentierte Alex Wehrle, Geschäftsführer des 1. FC Köln, im Fachmagazin kicker (Donnerstag/06.06.2019).

Er verwies auf die Gefahr der Wettbewerbsverzerrung: "Was ist, wenn am letzten Spieltag einer von zwei Clubs sein Ziel erreicht hat, und der andere braucht noch einen Punkt und beide spielen gegeneinander. Hier werden ohne Not Angriffsflächen geschaffen."

Stellungnahme auf der Homepage

Beide Clubs hatten am Dienstag im Zuge des Wechsels von SCP-Manager Markus Krösche nach Leipzig ihre künftige Zusammenarbeit im sportlichen Bereich bekanntgegeben. Die große Aufregung um diesen Deal veranlasste die Paderborner, die geplante Kooperation auf der Vereinshomepage näher zu erläutern.

"Inhaltlich zielt die Kooperation auf einen gegenseitigen Austausch über sportliche Entwicklungen, insbesondere im Bereich der Ausbildung von Spielern und der Fortbildung von Trainern ab. Dadurch soll es zu einem Know-How-Transfer in beide Richtungen kommen, der letztlich beiden Clubs hilft", hieß es in der Erklärung.

Spielerleihen möglich

Die Möglichkeit von Spielerleihen sei besprochen worden, stehe aber "sicherlich nicht im Vordergrund". Ob es tatsächlich dazu kommen wird, sei "aktuell auch noch nicht abzusehen". "Unabhängig davon stehen wir natürlich in sportlicher Konkurrenz im Ligaspielbetrieb", teilte der SCP mit.

Stand: 06.06.2019, 11:42