Fußball | Bundesliga

Offiziell: Özcan wechselt von Köln nach Dortmund

Stand: 23.05.2022, 10:41 Uhr

Borussia Dortmund treibt den großen Umbruch im Kader weiter voran. Der Vize-Meister hat für die kommende Saison der Fußball-Bundesliga den türkischen Nationalspieler Salih Özcan vom 1. FC Köln verpflichtet.

Der defensive Mittelfeldspieler ist bereits der vierte BVB-Zugang nach den Innenverteidigern Niklas Süle (Bayern München) und Nico Schlotterbeck (SC Freiburg) sowie Stürmer Karim Adeyemi (RB Salzburg).

Özcan erhält Vertrag bis 2026

Özcan, der laut Vereinsmitteilung von Montag "zwischen mehreren nationalen und internationalen Angeboten wählen konnte", erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026. "Er ist einer der Aufsteiger der abgelaufenen Bundesliga-Saison und war maßgeblich an der erfolgreichen Spielzeit des FC beteiligt. Er ist ein ungemein zweikampf- und kopfballstarker Spieler.

Seine Mentalität und seine Physis werden unserer Mannschaft guttun", sagte der künftige Sportdirektor Sebastian Kehl.

"Die Energie von Borussia Dortmund, die man förmlich spüren kann, plus die Möglichkeit, regelmäßig in der Champions League spielen zu können, haben mich letztlich zu meiner Entscheidung geführt", sagte Özcan, der in Köln geboren wurde und seit seiner Jugend für den FC spielte. Der Mittelfeldspieler lief in der vergangenen Saison in der Bundesliga 31 Mal für die Kölner auf und erzielte zwei Tore. 2021 wurde er mit der deutschen U21 Europameister. "Meine Stadt hätte ich nur für ganz wenige Vereine verlassen", sagte Özcan.

"Den FC zu verlassen, fällt mir nicht leicht. Und das ist ehrlich gesagt untertrieben. Ich bin Kölner, habe beim FC mehr als die Hälfte meines bisherigen Lebens verbracht und das Geißbockheim ist mein zweites Zuhause", wird Özcan auf der Kölner Vereins-Homepage zitiert.

Die Kölner lassen Özcan nur ungerne ziehen. "Ich habe immer betont, dass wir es am liebsten gesehen hätten, wenn Salih bei uns geblieben wäre. Dafür haben wir als 1. FC Köln alles in die Waagschale geworfen", sagte Geschäftsführer Christian Keller.