Paderborns offensive Ausrichtung in Leverkusen

Die beiden Trainer Peter Bosz (l., Bayer Leverkusen) und Steffen Baumgart (SC Paderborn) treffen am ersten Spieltag aufeinander.

Paderborns offensive Ausrichtung in Leverkusen

  • Leverkusen empfängt am Samstag (15.30 Uhr) Paderborn
  • Der Neuling aus Ostwestfalen geht das Spiel selbstbewusst an
  • Bayer verlor zuletzt dreimal die Auftaktpartie

Aufsteiger SC Paderborn gibt sich selbstbewusst vor seiner ersten Partie am Samstag (17.08.2019) bei Bayer Leverkusen (15.30 Uhr). "Wir wollen vorne attackieren, wenn wir die Chance haben", sagte Trainer Steffen Baumgart im Vorfeld des Spiels.

"Unabhängig von der Ausgangslage gehen wir das Spiel mutig und optimistisch an", kündigte Baumgart in der Vorschau auf seine Premiere als Bundesliga-Trainer an. Im Vergleich zum DFB-Pokalspiel beim Viertligisten SV Rödinghausen (7:5 n.E.) kündigt der Coach nur wenig Veränderungen im Kader an.

Für die Startelf kommen neu die Rückkehrer des Afrika-Cups Jamilu Collins und Mohamed Dräger in Betracht. Auch Stürmer Sven Michel könnte einen Platz in der ersten Elf bekommen.

Es wird mal wieder Zeit für einen Auftaktsieg

Leverkusen ist also gewarnt. Ohnehin wird es mal wieder Zeit für einen Auftaktsieg: In den vergangenen drei Bundesliga-Spielzeiten hatte Bayer zum Auftakt stets verloren, vor einem Jahr gab es ein 0:2 in Mönchengladbach. Diesmal zeigten sich die Spielplan-Gestalter gnädig, gaben Leverkusen erstmals seit 2015 ein Heimspiel zum Start.

Die Werkself hatte in der Bundesliga zuletzt einen guten Lauf. Seit Trainer Peter Bosz im Winter das Ruder übernommen hatte, avancierte Bayer zum drittbesten Team in der Rückrunde. Doch die Vorbereitung in die neue Spielzeit verlief unrund. Von sieben Tests wurde nicht einer gewonnen. Gegen Sittard, Eupen, Watford, Almelo und zuletzt Valencia gab es sogar Niederlagen.

Bayer: Nur ein Stammspieler verließ den Klub

Das 4:1 im Pokal bei Viertligist Alemannia Aachen liest sich deutlich, war unter dem Strich aber nicht sonderlich glanzvoll. Mit Julian Brandt verlor Bayer in diesem Sommer nur einen Stammspieler, allerdings einen, der in der Rückrunde der vergangenen Bundesliga-Saison unter Peter Bosz überragende Leistungen zeigte (6 Tore und 14 Assists in 17 Partien).

Mit den beiden Hoffenheimern Kerem Demirbay (mit einer Ablösesumme von 32 Mio. Euro der teuerste Einkauf der Vereinsgeschichte) und Nadiem Amiri wurden jedoch zwei hochkarätige Ersatzspieler verpflichtet, die nahtlos in Brandts Fußstapfen treten können.

Der Sportschau Club mit Peter Bosz Sportschau 12.08.2019 32:01 Min. Verfügbar bis 30.06.2020 Das Erste

Stand: 16.08.2019, 12:25

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