1. FC Köln und Veh trennen sich

Kölns Sportdirektor Armin Veh vor seiner Vertragsauflösung im Stadion

1. FC Köln und Veh trennen sich

  • Armin Veh verlässt Köln sofort
  • Der Sportchef verlässt Köln nach zweieinhalb Jahren
  • Frank Aehlig übernimmt sportliche Leitung
  • Gespräche über Zukunft von Trainer Beierlorzer

Armin Veh ist nicht mehr Geschäftsführer des 1. FC Köln. Dies teilte der Verein am Freitag nach der Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim mit. Die Entscheidung sei aber unabhängig von der Niederlage getroffen worden, hieß es. Bis auf Weiteres übernimmt Frank Aehlig die sportliche Leitung des 1. FC Köln.

"Ich hätte meine Arbeit beim FC natürlich gerne bis zum Ende gemacht. Aber in unserer derzeitigen Situation, in der der 1. FC Köln wichtige Entscheidungen auch für die Zukunft treffen muss, ist es aus meiner Sicht konsequent, dass wir die Zusammenarbeit kurzfristig beenden", sagte Veh.

Frank Aehlig: "Müssen es eine Nacht lang sacken lassen"

Sportschau 08.11.2019 02:14 Min. Verfügbar bis 08.11.2020 ARD

"Armin Veh hat den Mut gehabt, seine Aufgabe beim FC in einer schwierigen Situation zu übernehmen. Er hat die gesetzten Ziele unter anderem durch den Wiederaufstieg 2019 mit dem FC erreicht", sagt FC-Präsident Dr. Werner Wolf.

Armin Veh kam im Dezember 2017 als Geschäftsführer zum 1. FC Köln. Unter seiner sportlichen Leitung schaffte der FC 2019 als Zweitliga-Meister den Aufstieg in die Bundesliga.

Armin Veh verlässt den 1. FC Köln im Sommer

Sportschau 31.10.2019 00:35 Min. Verfügbar bis 31.10.2020 ARD Von Christian Schulze

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Auch Trainerfrage im Fokus - Training abgesagt

Am Samstag soll es beim 1. FC Köln auch Gespräche über die Zukunft von Trainer Achim Beierlorzer geben. Das eigentlich geplante Training wurde abgesagt. "Wir müssen jetzt bewerten, ob wir eine Veränderung auf der Trainerposition vornehmen müssen. Ich muss hören, was die Spieler und der Trainer sagen, fühlen und denken", erläuterte Frank Aehlig.

Besonders zuversichtlich, dass er auch nach Länderspielpause noch auf der Kölner Trainerbank sitzt, wirkte der erst im Sommer verpflichtete Beierlorzer nicht. Schließlich spricht die dürftige Bilanz mit acht Niederlagen in elf Spielen nicht für ihn. "Jetzt muss der Verein eine Entscheidung treffen, ob er mit dem Trainer Achim Beierlorzer weiter machen will oder den Resetknopf drücken und einen neuen Trainer herholen will. Dieser Entscheidung stelle ich mich. Ich bin dafür verantwortlich. Wir haben nur sieben Punkte, das ist zu wenig", sagte Beierlorzer nach dem 1:2 gegen Hoffenheim.

Stand: 09.11.2019, 10:21