Sportchef Veh verlässt Köln im Sommer

Armin Veh

Sportchef Veh verlässt Köln im Sommer

  • Armin Veh wird seinen Vertrag nicht verlängern
  • Der Sportchef verlässt Köln nach zweieinhalb Jahren
  • Entscheidend seien private Gründe gewesen

Geschäftsführer Armin Veh wird seinen bis Juni 2020 laufenden Vertrag beim 1. FC Köln nicht verlängern. Das gab der Verein am Donnerstag (31.10.2019) bekannt.

Armin Veh verlässt den 1. FC Köln im Sommer

Sportschau 31.10.2019 00:35 Min. Verfügbar bis 31.10.2020 ARD Von Christian Schulze

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Als entscheidend für seinen Entschluss nannte der 58-Jährige persönliche Gründe. "Ich stehe seit mehr als 30 Jahren im Profifußball in der ersten Reihe und habe in den Überlegungen und Gesprächen über die Zukunft gespürt, dass ich derzeit nicht über den Sommer hinaus planen und mich auf einen derart verantwortungsvollen Job festlegen möchte", sagte er.

Nachfolge noch offen

Veh kam im Dezember 2017 als Geschäftsführer zum FC und schaffte mit dem Team den direkten Wiederaufstieg. In der Bundesliga läuft es bislang jedoch holprig. Mit nur sieben Punkten nach neun Spielen stehen die Kölner auf Relegationsrang 16. Hinzu kam das blamable Pokal-Aus bei Viertligist 1. FC Saarbrücken.

Daher hatte es rund ums Geißbockheim zuletzt immer häufiger Spekulationen über einen Abgang des Sportchefs gegeben. Diese hat Veh nun beendet: "Es war mir wichtig, für Klarheit zu sorgen. Der FC hat nun Planungssicherheit und genügend Zeit, den richtigen Mann für meine Nachfolge zu finden."

Veh befindet frühzeitige Rücktrittverkündung als "nur fair" Sportschau 01.11.2019 01:57 Min. Verfügbar bis 01.11.2020 Das Erste

Wer das letztlich sein wird, ist noch offen - erste Namen kursieren aber bereits. Zu den möglichen Kandidaten werden neben dem früheren FC-Manager Andreas Rettig und dem ehemaligen Kölner Spieler Horst Heldt auch Bielefelds Sport-Geschäftsführer Samir Arabi gezählt.

"Nicht gepokert oder auf Zeit gespielt"

Den geeigneten Veh-Nachfolger zu finden, wird nun die erste Herausforderung des neuen Präsidiums sein. "Wir werden jetzt in Ruhe und vor dem Hintergrund der sportlichen Entwicklung über die weiteren Schritte zur Neubesetzung beraten", erklärte Präsident Werner Wolf und ergänzte: "Wir schätzen es, dass Armin nicht gepokert oder auf Zeit gespielt, sondern uns frühzeitig und offen über seinen Entschluss informiert hat."

Stand: 31.10.2019, 11:17