Köln gegen TSG: Beierlorzer lebt Optimismus vor

Trainer Achim Beierlorzer (1. FC Köln) steht vor dem Spiel gegen Hoffenheim unter Druck.

Köln gegen TSG: Beierlorzer lebt Optimismus vor

  • Köln empfängt am Freitag (20.30 Uhr) Hoffenheim
  • Trainer Achim Beierlorzer steht unter Zugzwang
  • TSG tritt ohne Torjäger Andrej Kramaric an

Alle Drohszenarien ausblenden - Trainer Achim Beierlorzer lebt trotz der sportlichen Misere beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln weiter Optimismus vor. "Ich bin zuversichtlich, dass diese Mannschaft in der Lage ist, Hoffenheim zu schlagen", sagte der 51-Jährige am Donnerstag (07.11.2019), einen Tag vor dem Punktspiel gegen die TSG Hoffenheim (Anpfiff 20.30 Uhr).

Ein Sieg gegen die Kraichgauer, die zuletzt vier Spiele in Serie gewannen, ist für Beierlorzer und sein Team wichtig. Aufsteiger Köln holte aus den ersten zehn Spielen nur sieben Punkte und liegt auf dem vorletzten Tabellenplatz. "Wir müssen die vergangenen Auswärtsspiele abschütteln", sagte der ehemalige Gymnasiallehrer, der im Sommer für eine Ablösesumme vom Zweitligisten Jahn Regensburg zum Aufsteiger wechselte.

Sein erstes Engagement in der Bundesliga droht im Falle einer Pleite gegen Hoffenheim vorzeitig zu enden. Zwar hatten ihm die Vereinsgremien am Dienstag das Vertrauen ausgesprochen - aber offenbar hauptsächlich auf Betreiben des am Saisonende scheidenden Sportchefs Armin Veh. Offenbar gab es Stimmen, die für eine Ablösung des Trainers votiert haben.

Beierlorzer: "Bin im Hier und Jetzt"

"Ich bin nicht in der Vergangenheit und auch nicht in der Zukunft unterwegs, sondern im Hier und Jetzt. Was dann kommt, liegt nicht in meiner Macht. Wir wollen alles investieren, um in die richtige Richtung zu marschieren", sagte Beierlorzer mit Blick auf seine Zukunft.

Seinen Spielern habe er empfohlen, nicht in die Zeitungen zu schauen. "Wir müssen uns abschotten von all den Dingen, die rund um den Verein geschrieben werden", sagte er.

Hoffenheim ohne Torjäger Kramaric

Beierlorzer sieht seine Mannschaft, die am Freitag unter anderem ohne Florian Kainz und Noah Katterbach auskommen muss, "absolut in der Lage", in der Bundesliga "zu bestehen". Auch gegen Hoffenheim, das auf Torjäger Andrej Kramaric verzichten muss. "Dass das eine richtig gute Mannschaft ist, ist doch klar. Sie sind breit aufgestellt. Aber wir können sie besiegen", sagte er.

Stand: 07.11.2019, 14:52