Kölns Dauerkarten-Pläne sorgen für Fan-Ärger

RheinEnergie Stadion, Köln, 29.09.2019

Kölns Dauerkarten-Pläne sorgen für Fan-Ärger

  • Der 1. FC Köln bietet Dauerkarteninhabern drei Modelle an
  • Wer auf Geld verzichtet kommt eher wieder ins Stadion
  • Fans sprechen von Erpressung

Der 1. FC Köln hat insgesamt 25.000 Dauerkarteninhaber. Für den wahrscheinlichen Fall, dass diese auch in der kommenden Saison nicht alle wieder gleichzeitig ins Stadion dürfen, haben sich die Geißböcke Kompensationsangebote überlegt. So sei es etwa möglich, die Dauerkarte ausnahmsweise für ein Jahr pausieren zu lassen, teilte der FC am Dienstag (14.07.2020) mit.

Als weitere Optionen kann man sich den Preis für nicht besuchte Spiele erstatten lassen, oder zu Gunsten eines Sondertrikots auf das Geld verzichten. So weit so gut.

Wer zahlt, hat bessere Chancen auf Stadion-Rückkehr

Doch was der Verein danach erklärte, sorgt bei den Fans für Ärger: "Falls die Behörden eine Teil-Befüllung des Rhein-Energie-Stadions erlauben, werden alle Dauerkarteninhaber, die auf eine Erstattung verzichten, zuerst berücksichtigt." Sollten weniger Plätze zur Verfügung stehen als dadurch nötig wären, wird der Zugang unter all jenen Fans per Los ermittelt.

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Die Anhänger müssen sich noch im Juli für eine Variante entscheiden. Heißt: Wer für seine Dauerkarte voll zahlt, ohne zu wissen, wie viele Spiele er kommende Saison besuchen kann, hat die besten Chancen auf eine schnelle Stadion-Rückkehr.

Fans machen ihrem Ärger Luft

Die Reaktionen der Fans ließen in den sozialen Netzwerken nicht lange auf sich warten. Und sie gingen fast alle in die selbe Richtung: Das ist Erpressung.

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Es gibt aber auch ein paar Anhänger, die dem Verein zur Seite sprangen. Unbefriedigend ist die Situation so oder so für beide Seiten.

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Stand: 15.07.2020, 07:38