Gladbach gegen Union weiter mit angespannter Personallage

Marco Rose (links), Trainer von Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach, im Gespräch mit seinem Spieler Marcus Thuram.

Gladbach gegen Union weiter mit angespannter Personallage

Borussia Mönchengladbach kann auch im ersten Saison-Heimspiel personell noch nicht aus dem Vollen schöpfen - vor allem in der Offensive.

So werden die Stürmer Alassane Plea und Marcus Thuram im Spiel gegen den 1. FC Union Berlin am Samstag (15.30 Uhr) vor voraussichtlich 10.804 Zuschauern nicht von Beginn an spielen. "Sie sind weiter. Aber sie befinden sich noch in einem Prozess der Reintegration", sagte Trainer Marco Rose am Donnerstag. Das Gleiche gelte auch für Breel Embolo ("teilweise integriert") und Denis Zakaria. Fehlen wird auf jeden Fall Neuzugang Valentino Lazaro (Muskelbündelriss in der Wade). 

Beide Teams mit Auftaktniederlagen

Sowohl Gladbach als auch Union sind jeweils mit einer Niederlage in die Bundesliga-Saison gestartet. Während der effektive FC Augsburg bei den offensivschwachen Berlinern aus vier Chancen drei Tore machte (1:3), stand für die Gladbacher nach einer auf dem Papier ausgeglichenen Partie bei Vizemeister Borussia Dortmund am Ende ein 0:3 auf der Anzeigetafel.

"Wir waren in Dortmund sicher nicht drei Tore schlechter, aber Fakt ist, dass wir das Spiel 0:3 verloren haben", sagte Gladbachs Trainer Marco Rose am Donnerstag auf der Pressekonferenz. Gegen Berlin werde es "natürlich ein komplett anderes Spiel. Union ist ein sehr unangenehmer Gegner. Diese Mannschaft geht immer an ihr Limit, spielt sehr intensiv sowie aggressiv und macht es damit jedem Gegner schwer. Wir müssen alles sauber von unserem Tor wegverteidigen."

Eberl über Kruse: "Kann Vereinen seinen Stempel aufdrücken" Sportschau 24.09.2020 00:53 Min. Verfügbar bis 24.09.2021 Das Erste

Heimstarke Gladbacher - Wiedersehen mit Kruse

Im letzten Vergleich am 31. Mai setzte sich Gladbach, das in der vergangenen Spielzeit nur drei Heimspiele verlor, mit 4:1 gegen Union durch. Ein Wiedersehen gibt es am Samstag mit Max Kruse, der von 2013 bis 2015 bei der Borussia spielte. Der Wechsel zu Union habe Borussias Sportdirektor Max Eberl zwar "überrascht", aber: "Max ist ein Spieler, der sich wohlfühlen muss. Er will bei besonderen Vereinen dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Das war in Bremen so und auch in Gladbach."

Wie schon gegen Augsburg wird Kruse nach einer langwierigen Knöchelverletzung aber wohl nicht von Beginn an auflaufen. "Für 90 Minuten ist er sicher noch nicht bereit. Aber er ist weiter als vor einer Woche", sagte Berlins Trainer Urs Fischer. Sturmneuzugang Taiwo Awoniyi könnte hingegen sein Debüt im Trikot der Eisernen feiern. Im Mittelfeld muss der Union-Coach den an der Wade verletzten Christian Gentner ersetzen. "Es wird wichtig sein, dass wir mutig sind, sagte er. "Nur zu verteidigen, wird nicht funktionieren."

Fans: Eberls plädiert für viel Geduld

Über das erste Spiel mit Zuschauern zeigte sich Gladbachs Trainer Rose "mehr als happy". Sportdirektor Eberl plädierte aber für viel Geduld in der Zuschauerfrage, nachdem "wir im März gelernt haben, wie schnell die Welt auf Null gedreht werden kann. Wir lernen nun wieder, mit mehr als zehn Menschen an einem Tisch zu sitzen." In Gladbach gilt für Besucher auch am Platz eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

WDR 5 - Zuschauerpläne der Westklubs vor dem 2. Spieltag

Sportschau 23.09.2020 03:36 Min. Verfügbar bis 23.09.2021 ARD Von Ulli Schäfer

Stand: 24.09.2020, 20:09

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