Köln darf Hoffnung schöpfen aus dem Beispiel Fortuna (2)

Enttäuschung bei Düsseldorfs Niko Giesselmann nach der deutlichen Niederlage gegen Borussia Dortmund.

Köln darf Hoffnung schöpfen aus dem Beispiel Fortuna (2)

  • Fortuna zwischen Zufriedenheit und Enttäuschung
  • Zuletzt zwei Siege und drei Niederlagen in sieben Spielen
  • Erschreckend schwache zweite Hälfte bei BVB-Pleite

Nach 14 Partien waren die Fortunen 2018 Anfang Dezember mit neun Punkten Tabellenletzter, Trainer Friedhelm Funkel geriet in die Kritik und viele setzten in den damaligen Aufsteiger keine Hoffnungen mehr.

Dann gewannen die Düsseldorfer die letzten drei Hinrundenpartien, hievten sich damit aus den Abstiegsrängen, spielten plötzlich selbstbewusster und galliger und waren am Ende einer souveränen Rückrunde mit 44 Punkten und Platz zehn weit weg von den Abstiegsplätzen. Derzeit ist die Funkel-Elf nach dem 0:5 bei Borussia Dortmund auf den Relegationsplatz abgerutscht.

Erschreckend war vor allem, wie chancenlos sich die Düsseldorfer dabei vor allem in der zweiten Hälfte präsentierten. Als unangenehmer, aggressiver Gegner hatten es die Fortunen in der vergangenen Spielzeit fast jedem Gegner schwer gemacht - von dieser Kompaktheit war in Dortmund nicht viel zu spüren.

Die restlichen Hinrundenpartien des FC und der Fortuna

1. FC Köln
Bayer Leverkusen (H), Sa., 14. Dezember, 15.30 Uhr
Eintracht Frankfurt (A), Mittwoch, 18. Dezember, 20.30 Uhr
Werder Bremen (H), Sa. 21. Dezember, 15.30 Uhr)

Fortuna Düsseldorf
RB Leipzig (H) Sa., 14. Dezember, 18.30 Uhr
FC Augsburg (A) Di., 17. Dezember, 20.30 Uhr
Union Berlin (H) So., 22. Dezember, 15.30 Uhr

Dennoch ist die Situation in Düsseldorf eine andere als bei dem rheinischen Nachbarn aus Köln. Betrachtet man die vergangenen sieben Liga-Partien, steht da ein fast ausgeglichenes Verhaltnis von je zwei Siegen und Remis sowie drei Niederlagen.

Noch eine Woche zuvor hatte die Funkel-Elf mit genau den Eigenschaften, die sie vergangene Saison so stark gemacht hatte, ein 1:1 in Hoffenheim erspielt und hatte nach dem Spiel sogar damit gehadert, dass noch mehr möglich gewesen wäre.

Trainer Funkel allerdings war mit dem Remis gegen die TSG zufrieden: "Man soll ja auch nicht zu viel verlangen." Nach der Pleite beim BVB lautete sein Fazit anders: "In den zweiten 45 Minuten waren wir einfach schlecht."

Bei den beiden rheinischen Klubs werden somit die kommenden drei Partien ein Richtungsweiser für die Rückrunde sein, wobei der FC das deutlich schwerere Restprogramm zu bewältigen hat. Ob Kaderaufrüstungen in der Winterpause eine Option sein werden, wird auch von den Ergebnissen und vom Auftreten in den letzten drei Spielen abhängen.

Köln darf Hoffnung schöpfen aus dem Beispiel Fortuna (Teil 1)

Stand: 09.12.2019, 15:06