BVB will Ziele aggressiver benennen

Hans-Joachim Watzke

Fußball-Bundesliga

BVB will Ziele aggressiver benennen

  • Borussia Dortmund will seine Kommunikation neu ausrichten
  • Ziele sollen aggressiver benannt werden
  • Klare zweite Kraft in der Bundesliga

"Es gibt keine andere zweite Kraft im deutschen Fußball als uns. Wir haben im gesamten Jahrzehnt nur 2018 am letzten Spieltag nicht mehr um einen Titel gekämpft", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Dienstag (21.05.2019) im Dortmunder Stadion, bevor er sich mit Sportdirektor Michael Zorc zur Saisonanalyse zurückzog.

Daraus ergebe sich, dass "wir den nächsten Evolutionsschritt machen wollen. Ich habe mich entschieden, dass wir die Kommunikationsstrategie etwas mehr akzentuieren. Wir werden noch ambitionierter auftreten", sagte Watzke. "Das haben wir in den Jahren nach der Insolvenz nicht gemacht, unter Jürgen Klopp brauchten wir es nicht. Jetzt aber ist es an der Zeit. Vielleicht muss auch ich wieder ein bisschen aggressiver sein."

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Druck auf alle Beteiligten erhöhen

Damit solle "auch ein bisschen der Druck auf alle Beteiligten erhöht werden, natürlich, ohne in Wahnsinn zu verfallen". Der BVB werde mit der Maßgabe in die neue Saison gehen, "dass wir ohne Wenn und Aber um die deutsche Meisterschaft spielen".

Das sei der Verein nicht nur den Fans schuldig, sondern auch der Bundesliga. Die abgelaufene Spielzeit hatte der BVB mit 76 Punkten als Tabellenzweiter beendet, zwei Punkte hinter Meister Bayern München.

Stand: 21.05.2019, 12:08