Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl

Borussia Mönchengladbach: Eberl sehnt 2022 herbei

Stand: 28.12.2021, 14:56 Uhr

Nach einem Jahr zum Vergessen soll für Borussia Mönchengladbach 2022 alles besser werden. Ab Mittwoch wartet viel Arbeit auf Adi Hütter und Max Eberl.

Max Eberl zählt schon die Stunden bis Silvester. Nach einem Jahr zum Vergessen hat der Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach genug von diesem vermaledeiten 2021. "Ich freue mich, wenn ich in ein paar Tagen schreiben kann: 1. Januar 2022. Denn dann ist das Jahr vorbei", verriet Eberl jüngst im Fohlen-Podcast. Im neuen Jahr soll endlich alles besser werden für die Borussia, die sogar den Abstiegskampf fürchten muss.

"Das Jahr war sehr, sehr anstrengend, turbulent, surreal"

"Das Jahr war sehr, sehr anstrengend, turbulent, surreal", sagt Eberl und meint den Skandal um Breel Embolos Party-Versteckspiel, den in allerletzter Sekunde verpassten Europapokal und den Knatsch um den Abgang von Trainer Marco Rose - aber eben auch ganz aktuell den sportlichen Absturz.

"Ich kann nur versprechen, dass wir alles geben werden, um aus diesem Tal zu gehen", verspricht Eberl. Für den Sportdirektor und Trainer Adi Hütter beginnt die Arbeit indes schon vor Silvester, am Mittwoch steigen die Fohlen ins Training ein. Schließlich wartet bereits am 7. Januar der Rückrunden-Auftakt bei Tabellenführer Bayern München, der nach dem 0:5 im Pokal noch eine dicke Rechnung mit Gladbach offen hat. Es ginge fraglos leichter für den Tabellen-14., der nach fünf Spielen ohne Sieg nur zwei Punkte vor dem Relegationsrang liegt.

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Ein Haufen Arbeit wartet auch neben dem Platz. Weil die Hinrunde von Spekulationen um die Zukunft von Spielern wie Marcus Thuram, Denis Zakaria oder Matthias Ginter geprägt war, fordert der Boss nun einen reinen Tisch. "Ich habe den Jungs klipp und klar gesagt, dass ich alles, was nichts mit Borussia und der Rückrunde zu tun hat, bis zum Ende dieses Jahres geklärt wissen möchte. Ich will, dass alle ihren Fokus auf den Verein, die Rückrunde und diese Situation richten", so Eberl.

Quelle: sid