Sebastian Schindzielorz, VfL Bochum

Fußball | Bundesliga

Schindzielorz verlässt Bochum spätestens zum Jahresende

Stand: 26.05.2022, 11:13 Uhr

Sport-Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz verlässt den Fußball-Bundesligisten VfL Bochum spätestens zum Ende des Jahres 2022. Dagegen wurde Vertrag mit Ilja Kaenzig verlängert.

Schindzielorz hat seinen Vertrag beim Bundesliga-Klub aus dem Ruhrpott demnach fristgerecht gekündigt und wird spätestens zum 31. Dezember 2022 ausscheiden. Das bestätigte der Klub am Donnerstag (26.05.2022). Bopchum teilte zudem mit, dass der Arbeitskontrakt mit dem kaufmännischen Geschäftsführer Ilja Kaenzig verlängert.

Wie lange der Vertrag mit Kaenzig nun läuft, gab der Klub in der Mitteilung nicht bekannt. Sein pendant im Sport, Schindzielorz, soll dagegen die Wertschätzung nach seiner vierjährigen Zeit als leitender Funktionär vermisst und sich eine langfristigere Perspektive beim Klub gewünscht haben.

VfL-Klassenerhalt unter Schindzielorz und Reis

Die Nachricht über den Abgang zum Jahresende des Bochumer Machers kommt nun mitten in der Zeit der Kaderplanung für die Bundesliga-Saison 2022/23.

Unter Schindzielorz war dem Klub in der letzten Spielzeit trotz bescheidener finanzieller Mittel mit Erfolgstrainer Thomas Reis die Rückkehr in die Bundesliga gelungen, der VfL sicherte dort zuletzt als Tabellen-13. souverän den Klassenverbleib.

Schindzielorz: Ex-Profi und Bochumer Identifikationsfigur

Der 43 Jahre alte ehemalige Jugendspieler und langjährige Profi (147 Pflichtspiele für den VfL) ist in Bochum eine Identifikationsfigur. Anfang 2015 wurde Schindzielorz an der Castroper Straße zunächst Assistent des Sportvorstandes. Als sein Chef Christian Hochstätter im Februar 2018 freigestellt wurde, stieg Schindzielorz zum neuen Geschäftsführer Sport auf.

Zudem teilte der VfL mit, dass man mit Cheftrainer Thomas Reis eine Vertragsverlängerung anstrebe. "Wir wollen weiter mit ihm zusammenarbeiten und werden alles daran setzen, dass er bleibt", erklärte Vorstandvorsitzender Hans-Peter Villis. Reis besitzt noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2023.

Quelle: red