Randale in Groningen: Urteil gegen Armina-Bielefeld-Anhänger

Fahne Arminia Bielefeld

Randale in Groningen: Urteil gegen Armina-Bielefeld-Anhänger

Das Bünder Amtsgericht hat einen mutmaßlichen Hooligan aus der Fanszene von Arminia Bielefeld nach Krawallen in Groningen zu einer Geldstrafe verurteilt.

Der Mann soll sich im September letzten Jahres gezielt mit 30 anderen gewaltbereiten Hooligans verabredet haben und dann im holländischen Groningen in eine Massenschlägerei verwickelt gewesen sein. Dabei entstand hoher Sachschaden. Insgesamt hat die Staatsanwaltschaft Bielefeld gegen acht Anhänger des Fußball-Bundesligisten Arminia Bielefeld Anklagen erhoben und Strafbefehle ausgesprochen.

Ausschreitungen vor Testspiel im September

Dabei geht es nach Angaben eines Sprechers um Landfriedensbruch und gefährliche Körperverletzung. Am Tag vor einem Testspiel beim FC Groningen (1:1) in den Niederlanden war es im September 2020 zu Ausschreitungen gekommen. Anhänger beider Clubs lieferten sich in der Innenstadt Prügeleien. Auf Videomaterial identifizierten die Ermittler mehrere Arminia-Anhänger.

Prozesse vor verschiedenen Gerichten

Die Angeschuldigten müssen sich vor mehreren Amtsgerichten in Ostwestfalen verantworten. Einige Teilnehmer sind bereits verurteilt worden. Obwohl wegen der Coronavirus-Pandemie keine Zuschauer zugelassen waren, hatte sich eine Gruppe aus Ostwestfalen auf die Reise ins Nachbarland gemacht. Im Internet kursierten Handy-Videos von den Krawallen.

Thorsten Knape | Stand: 21.06.2021, 13:09