Der frühere Bundestrainer Rudi Völler hatte angekündigt, im Sommer 2022 als Sport-Geschäftsführer bei Bayer Leverkusen aufzuhören.

Nach Zeit in Leverkusen: Völler will weiter im Fußball arbeiten

Stand: 29.09.2021, 10:30 Uhr

Sport-Geschäftsführer Rudi Völler vom Bundesligisten Bayer Leverkusen will dem Fußball auch nach dem Auslaufen seines Vertrags am Ende der Saison erhalten bleiben.

"Ich werde das in den nächsten Monaten entscheiden. Ich denke, ganz weg vom Fußball werde ich nicht kommen", sagte der 62-Jährige dem DFL Magazin: "Nur nicht mehr in der intensiven Form wie bisher, jeden Tag, jedes Wochenende. Das ist genau das, was ich nicht mehr will."

Ob Fernsehen, Aufsichtsrat, andere Jobs bei anderen Klubs, Völler habe in den vergangenen Jahren immer wieder Anfragen gehabt, berichtet der Weltmeister von 1990. Aber natürlich schlage sein Herz "weiterhin für Bayer Leverkusen, und ich werde immer mit diesem Klub in Verbindung gebracht werden", betonte Völler.

Völler strebt in letztem Jahr einen Titel an

Ende März hatte Völler bekannt gegeben, seinen auslaufenden Vertrag in Leverkusen nicht mehr zu verlängern. Dass die laufende Spielzeit seine letzte in der Rolle als Sport-Geschäftsführer sein wird, sei für ihn schon länger klar gewesen. "Ich bin schon so lange dabei, und in den vergangenen zwei, drei Jahren habe ich doch gemerkt, dass mir ein paar Dinge, ein paar Abläufe schwerer gefallen sind", meinte Völler.

Einzig ein Titel fehlt Völler noch bei der Werkself, das soll sich noch ändern. "Wir lechzen natürlich nach einem Titel", betonte Völler: "In den vergangenen 15 Jahren DFB-Pokalsieger zu werden oder die Europa League zu gewinnen, das hat schon im Bereich des Möglichen gelegen. Wir haben es leider nicht geschafft."

Quelle: sid