Vor Gastspiel in Würzburg: SC Verl auf der Suche nach alter Offensivstärke

Verls Stürmer Cyrill Akono (m.) im Kampf um den Ball mit Mergim Mavraj (l.) und Rene Vollath (r.)

Vor Gastspiel in Würzburg: SC Verl auf der Suche nach alter Offensivstärke

Nach dem torlosen Remis im ersten Saisonspiel gegen Türkgücü München ist am Montag gegen Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers vor allem Verls neu formierte Offensiv-Reihe gefordert.

Mit einem 0:0 ist der SC Verl in seine zweite Drittliga-Saison in Folge gestartet. Trotz einiger Chancen und zwei Aluminium-Treffer im Heimspiel gegen Türkgücü München schafften es die Verler nicht, den Ball über die Linie zu befördern.

Torjäger müssen ersetzt werden

Ein Grund dafür könnte der Verlust der beiden Topscorer der vergangenen Saison sein. Mit 66 Treffern erzielten die Verler die zweitmeisten Tore. Die beiden abgewanderten Aygün Yildririm und Zlatko Janjic erzielten zusammen 28 davon.

Neu-Stürmer Cyrill Akono, der im Sommer vom VfB Lübeck kam, konnte in seinem ersten Pflichtspiel für seinen neuen Arbeitgeber noch nicht auf Anhieb überzeugen. Aber auch andere sind jetzt gefordert. Karim Rahibic zum Beispiel. Der Außenstürmer legte in der letzten Saison 14 Treffer auf und war selbst sieben Mal erfolgreich. Klappt das Zusammenspiel zwischen dem groß gewachsenen Akono und dem flinken Rabihic, könnte die Nachfolge des abgewanderten Sturmduos schnell gefunden sein.

Neue Liga und neuer Trainer in Würzburg

Am Montag (19 Uhr) kann der SC Verl seine Offensiv-Qualitäten unter Beweis stellen. Zum Abschluss des zweiten Spieltags der 3. Liga trifft Verl auf den Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers, der mit einer 0:1-Niederlage bei 1860 München in die neue Spielzeit gestartet war.

Auch die Würzburger haben einen Umbruch hinter sich. Mit Torsten Ziegner steht ein drittgligaerfahrener Coach in Würzburg an der Seitenlinie. Zwischen 2012 und 2020 trainierte der 43-Jährige denn FSV Zwickau und den Halleschen FC.

jha | Stand: 02.08.2021, 09:27