3. Liga: Keine Tore bei Verl gegen Türkgücü

Sebastian Hertner (München) im Zweikampf gegen Verls Leandro Putaro (r.).

3. Liga: Keine Tore bei Verl gegen Türkgücü

Von Thorsten Rosenberg

Der SC Verl ist mit einem torlosen Remis in die Drittliga-Saison gestartet. In der Partie gegen Türkgücü München trafen jedoch beide Teams je zweimal nur Aluminium.

Es ist eine unglaubliche Zahl: Nachdem beide Mannschaften nach dem Aufstieg in der Vorsaison jeweils eine gute erste Drittligasaison spielten, stand sowohl in Verl als auch in München der große Umbruch an. Insgesamt 65 Transfers vollzogen die beiden Teams in diesem Sommer. So war es kein Wunder, dass sich die beiden neuformierten Teams erst finden müssen und die Partie lange ereignisarm blieb.

Die Geschichte der ersten Hälfte dieses Spiels, das aufgrund der DFB-Statuten nicht im heimischen Verler Sportpark sondern in Lotte angepfiffen wurde, ist schnell erzählt. Die Verler erspielten sich vor knapp 800 Zuschauern leichte optische Vorteile, doch bei den Großchancen stand es nach 45 Minuten 1:1.

Petar Slišković traf nach einer Münchener Ecke per Kopf nur den Pfosten des Verler Gehäuses (32.). Kurz darauf versuchte sich SC-Stürmer Leandro Putaro aus 25 Metern mit einem Fernschuss aus halbrechter Position, doch sein Versuch landete am Querbalken des von René Vollath gehüteten Türkgücü-Tores.

Chancen auf beiden Seiten: Erst Corboz, dann Türpitz

Nach dem Wechsel kamen zunächst die Verler gefährlich vor das Gästetor. Doch nach einem schönen Doppelpass zwischen Mael Corboz und Luca Stellwagen fand Erstgenannter per Kopf seinen Meister in Torwart Vollath (48.). Sechs Minuten später dann eine dicke Chance für Türkgücü, doch nach Zuspiel von Sararer verfehlte Türpitz aus zehn Metern in halbrechter Position das Verler Tor nur äußerst knapp.

Die Münchener blieben nun am Drücker. Zunächst setzte Slišković den Ball per Kopf an die Verler Latte (62.), dann schoss Mërgim Mavraj nach einer Ecke per wuchtiger Direktabnahme nur knapp am Verler Tor vorbei (67.).

Rabihic an das Lattenkreuz - Schon der vierte Alu-Treffer

Und das Aluminiumfestival ging weiter. Aus 16 Metern zielte Kasim Rabihic zu genau und hämmerte den Ball an das rechte Lattenkreuz des Türkgücü-Tores. Wenngleich nach wie vor viele Abstimmungsprobleme auf beiden Seiten zu verzeichnen waren: Die Partie war nun wesentlich lebhafter als noch in Durchgang eins.

In der Schlussphase konnte hingegen keines der beiden Teams Gefahr vor dem gegnerischen Tor generieren. So blieb es beim verdienten 0:0, das auch 2:2 hätte ausgehen können. Doch da waren ja noch die Pfosten...

Verl als nächstes in Würzburg

Für den SC Verl geht es erst am Montag (2. August) weiter. Da steht das Auswärtsspiel bei den Würzburger Kickers auf dem Spielplan (19 Uhr).

Statistik

Fußball · 3. Liga · 1. Spieltag 2021/2022

Sonntag, 25.07.2021 | 14.00 Uhr

Wappen SC Verl

SC Verl

Thiede – Lannert, Mikic, Jürgensen, Stellwagen (50. Ochojski) – Baack – Schwermann (80. Mirchev), Corboz (68. Petkov) – Putaro, Rabihic – Akono (80. Saglik)

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Wappen Türkgücü München

Türkgücü München

Vollath – Kuhn, Rieder, Mavraj, Hertner – Chato, Kehl-Gomez – Vrenezi (46. L.-J. Mickels), Sararer (90. Irving), Türpitz (78. Gorzel) – P. Sliskovic (83. Hottmann)

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Fakten und Zahlen zum Spiel

Strafen:

  • gelbe Karte Kuhn (1 )
  • gelbe Karte Hertner (1 )
  • gelbe Karte Petkov (1 )

Zuschauer:

  • 874

Schiedsrichter:

  • Patrick Alt (Heusweiler)

Stand der Statistik: Sonntag, 25.07.2021, 17:34 Uhr

Stand: 24.07.2021, 21:59