Aziz Bouhaddouz vom MSV Duisburg

MSV Duisburg unterliegt knapp in Osnabrück

Stand: 22.07.2022, 20:53 Uhr

Der MSV Duisburg hat das Auftaktspiel der 3. Liga beim VfL Osnabrück knapp verloren.

Die Meidericher mussten sich am Freitagabend trotz guter Leistung vor 14.256 Zuschauern an der Bremer Brücke mit 0:1 (0:0) geschlagen geben.

Der MSV ging mit den Neuzugängen Vincent Müller im Tor sowie Sebastian Mai, Niklas Kölle und Marvin Senger in der Startelf ins Spiel.

Torhüter im Fokus

Das Spiel begann äußerst hitzig mit frühen Gelben Karten für Mai und Moritz Stoppelkamp. Die vielen Fouls verhinderten den Spielfluss. Erstmals gefährlich wurde es bei einem Freistoß vpn Ba-Muaka Simakala, den Müller im MSV-Tor parieren konnte (13.). Wenig später bejubelte das Heimteam einen sehenswerten Treffer per Seitfallzieher von Simakala, der aber wegen einer Abseitsstellung von Erik Engelhardt nicht anerkannt wurde (17.). Aziz Bouaddouz hatte in der 25. Minute die große Chance zum Duisburger Führungstreffer, scheiterte aber an Philipp Kühn im Tor der Osnabrücker.

Nach einer kurzen Drangphase der Gäste übernahm Osnabrück wieder die Spielkontrolle und kam durch einen Kopfball von Robert Tesche zu einer nächsten guten Chance, die Müller vereitelte (35.). Bis zur Pause ging es munter hin und her. Simakala verpasste mit einem direkten Freistoß nur knapp (40.), Stoppelkamp verzog auf der anderen Seite aus guter Position und verfehlte das Tor (42.). So ging es mit einem leistungsgerechten Remis in die Pause.

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Köhler trifft per Traumtor

Beim MSV kam zu Beginn des zweiten Durchgangs Chinedu Ekene für Alaa Bakur in die Partie. Den ersten guten Abschluss verbuchte Marvin Bakalorz mit einem strammen Schuss aus der Distanz, der nur knapp über das Tor ging (48.). Osnabrück hatte nun wieder mehr Spielanteile und kam durch Leandro Putaro (58.) und Tesche (59.) zu zwei Chancen kurz hintereinander.

Aber auch Duisburg blieb gefährlich. Stoppelkamp zielte in der 66. Minute zu hoch, Bouhaddouz köpfte in der 71. Minute am langen Eck vorbei. Wesentlich gefährlicher wurde es bei einem Schuss von Putaro, den der überragende Müller mit einem starken Reflex parierte (80.). Knapp zwei Minuten später war der MSV-Keeper beim Traumtor von Sven Köhler aber machtlos. Der Osnabrücker traf sehenswert per Dropkick aus 30 Metern zum 1:0 für den VfL. Duisburg war um den Ausgleichstreffer bemüht, kam aber zu keiner nennenswerten Torchance mehr.