Niederrheinpokal - Uerdingen holt den Titel in Wuppertal

Roberto Rodriguez vom KFC Uerdingen jubelt.

Niederrheinpokal - Uerdingen holt den Titel in Wuppertal

  • KFC Uerdingen gewinnt Niederrheinpokal
  • Knapper Sieg gegen Regionalligist Wuppertaler SV
  • Osawe mit der Entscheidung für Uerdingen

Der KFC Uerdingen hat seine verkorkste Saison mit einem Titel beendet. Im Finale des Niederrheinpokals setzte sich der Drittligist am Samstag (25.05.2019) in Wuppertal gegen den Wuppertaler SV knapp mit 2:1 (1:1) durch. Es war der erste Sieg im vierten unter Trainer Heiko Vogel, den nach Stefan Krämer, Norbert Meier und Frank Heinemann vierten KFC-Trainer der Saison.

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Turbulente Anfangsphase

Die erste Gelegenheit der Partie hatten die aggressiv auftretenden Krefelder durch Weltmeister Kevin Großkreutz, der aus spitzem Winkel aber etwas zu hoch zielte (1.). KFC-Torhüter René Vollath hatte kurz darauf leichte Schwierigkeiten, einen Distanzschuss des WSV festzuhalten, konnte die Gefahr aber letztlich bereinigen (4.).

Obwohl der Drittligist mehr Spielanteile hatte, ging Wuppertal überraschend in Führung. Ein schwacher Rückpass von Dominic Maroh wurde zur Vorlage für Silvio Pagano, der allein auf Volland zustürmte und sicher zum 1:0 vollendete (8.). Kurz darauf musste Uerdingen zudem den am Oberschenkel verletzten Johannes Dörfler auswechseln und durch Maurice Litka ersetzen (14.).

Nach einem gut ausgespielten Angriff über Litka und Osayamen Osawe glich der KFC in der 19. Minute etwas überraschend durch Roberto Rodriguez aus. In der Folgezeit flachte die Partie ab. Ohne weitere Höhepunkte ging es mit einem leistungsgerechten 1:1 in die Halbzeitpause.

Osawe mit dem Siegtreffer

Auch im zweiten Durchgang verbuchte Uerdingen die erste Chance, der Schuss von Patrick Pflücke war jedoch kein Problem für WSV-Keeper Sebastian Wickl (47.). Als im Uerdinger Block Pyrotechnik gezündet wurde, musste die Partie kurzzeitig unterbrochen werden. Nach einer weiteren Phase ohne Höhepunkte landete eine Ecke von Rodriguez beinahe im Wuppertaler Tor, doch Dennis Malura rettete auf der Linie (59.).

Dramatische Schlussphase

Bis zur 72. Minute passierte nicht viel, dann schlug der beste Uerdinger zu: Eine Einzelaktion von Osawe brachte den 2:1-Führungstreffer für den KFC. Wuppertal warf nun alles nach vorne, kam gegen gut aufgestellte Uerdinger aber nur selten in Tornähe. Nach einem Solo von Gaetano Manno hatte Pagano den Ausgleich auf dem Fuß, traf aber nur einen Verteidiger (83.).

In der Nachspielzeit verpasste Manno selbst nur knapp das 2:2 (90.+3), bevor Kevin Hagemann das leere Tor verfehlte (90.+5). Auf der anderen Seite verhinderte Wickl die Entscheidung durch Oguzhan Kefkir (90.+7). Am Ende blieb es beim Uerdinger Zittersieg.

bh | Stand: 25.05.2019, 18:11