Moritz Stoppelkamp (l.) setzt sich gegen Havelses Julius Düker durch

MSV Duisburg befreit sich im Drittliga-Abstiegskampf

Stand: 14.01.2022, 20:58 Uhr

Der MSV Duisburg hat sich mit einem knappen Erfolg im Kellerduell gegen Havelse im Abstiegskampf der 3. Liga zurückgemeldet und ist dem rettenden Ufer einen Schritt näher gekommen.

Der MSV Duisburg hat mit einem 1:0 (0:0) gegen den Tabellen-Letzten TSV Havelse neue Hoffnung im Abstiegskampf der 3. Liga geschöpft. Moritz Stoppelkamp schoss den MSV nach 55 Minuten in Führung und damit zum Sieg. Havelse behält weiterhin die "Rote Laterne" in der Tabelle.

Wenig Chancen auf beiden Seiten

Die Partie begann äußerst verhalten. Beiden Teams war anzumerken, dass das Selbstvertrauen kaum vorhanden war. Fast 30 Minuten lang prägten vor allem Fehlpässe und Fouls das Spiel zwischen den zwei Abstiegskandidaten. Kolja Pusch sorgte mit einem Distanzschuss aus rund 25 Metern für die erste Torchance - Norman Quindt im TSV-Tor verhinderte die Führung der Duisburger. Nur zwei Minuten später vergab Stoppelkamp die nächste Gelegenheit.

Danach verflachte die Partie allerdings wieder und die Fehler im Aufbau beider Teams nahmen erneut zu. Aufgrund des schwachen Niveaus plätscherte das Spiel fast ohne weitere Gefahr in den Strafräumen bis zur Halbzeitpause dahin. Ein unplatzierter Kopfball von MSV-Innenverteidiger Oliver Steurer bildete die einzige Ausnahme (40.)

Havelse absolut harmlos

Nach dem Seitenwechsel fand der MSV besser in die Partie. Die Duisburger ließen Ball und Gegner gut laufen und erarbeiteten sich Chancen. Stoppelkampf traf nach 53 Minuten den rechten Pfosten. Zwei Minuten später machte er es besser: Nach einer Ecke köpfte er rechts unten ein.

Havelse musste nun insbesonfere im Offensivspiel mehr zeigen und blieb genau dies jedoch schuldig. Die Gastgeber zeigten zwar Einsatz, jedoch magelte es an spielerischen Elementen, um Duisburg ernsthaft in Gefahr zu bringen. Der MSV machte indes ebenfalls nicht mehr als nötig und verpasste es, das zweite Tor nachzulegen.

MSV fast mit dem Eigentor

Erst in der Schlussphase passierte wieder mehr. Doch statt einer TSV-Drangphase spielte Duisburg nun auf zwingender auf das zweite Tor - und hatte dennoch Glück: Der eingewechselte Nico Bretschneider köpfte bei einer Havelse-Ecke die Kugel auf den eignen Querbalken (83.). Es blieb bezeichnend, dass für die einzig wirklich gute Gelegenheit der Gastgeber ein MSV-Spieler sorgte. John Yeboah hätte in der Nachspielzeit fast noch das 2:0 erzielt, vergab aber.

Duisburg schnuppert mit dem Erfolg wieder am rettenden Ufer und hat nun 20 Punkte auf dem Konto. Havelse bleibt auch nach dem 21. Spieltag deutlich Tabellen-Letzter. Der MSV hat nun neun Tage Pause, bevor es nächste Woche Sonntag um 14 Uhr gegen Saarbrücken weitergeht. Havelse kann sich noch eine Stunde länger regenerieren und tritt um 15 Uhr in Magdeburg an.

Quelle: red

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