Daniel Mikic (Mitte) hat seinen Vertrag beim SC Verl verlängert.

3. Liga: Abwehr-Routinier Mikic bleibt beim SC Verl

Stand: 15.06.2022, 15:00 Uhr

Beim SC Verl laufen die Planungen für die kommende Drittliga-Saison auf Hochtouren. Am Mittwoch hat der SC den Vertrag mit Abwehrspieler Daniel Mikic verlängert.

Der 29-Jährige hatte sich in der vergangenen Saison bereits am 3. Spieltag im Heimspiel gegen Viktoria Köln einen Kreuzbandriss zugezogen und war für mehrere Monate ausgefallen. Erst im März kehrte er auf den Platz zurück und gehörte im Saisonendspurt, als die Verler den Klassenerhalt perfekt machten, wieder zum Stammpersonal.

Mikic geht in seine zehnte Saison für Verl

"Daniel hat sich in den letzten Jahren zu einem absoluten Leistungsträger und einer wahren Identifikationsfigur entwickelt. Er ist das perfekte Beispiel für jeden, wie man sich mit harter Arbeit, Fleiß, Disziplin und Beständigkeit kontinuierlich weiterentwickeln und zu einem Top-Innenverteidiger in der 3. Liga werden kann", sagt Sebastian Lange, Sportlicher Leiter der Verler.

Auch Klub-Präsident Raimund Bertels freut sich über die Verlängerung: "Daniel gehört zu den besten Innenverteidigern der 3. Liga. Und dass er nun in seine zehnte Saison bei uns geht, das ist schon außergewöhnlich."

Zwei Spieler aus Paderborner Reserve verpflichtet

Mikic wird in der kommenden Saison auch ohne Vereinswechsel neue Mitspieler kennenlernen. So haben die Verler bereits am Dienstag den Franzosen Presley Pululu verpflichtet. Der 19-Jährige wurde beim FC Basel ausgebildet und wechselte im Januar zum SC Paderborn, wo er im Oberligateam zum Einsatz kam.

"Presley hat großes Potenzial. Er ist sehr schnell, kann auf beiden Außenbahnen spielen, ist stark im Dribbling und hat ganz viel Zug zum Tor", so Lange. In Verl könne er nun den nächsten Schritt gehen. Dabei trifft er nicht nur auf Unbekannte, da der SC in dieser Woche auch seinen Paderborner Teamkollegen Jesse Tugbenyo (20) für ein Jahr ausgeliehen hat.

Verlassen wird den Drittligisten dagegen der bulgarische Junioren-Nationalspieler Emanuel Mirchev. Man könne ihm die für seine Entwicklung wichtige Einsatzzeit nicht garantieren und habe daher entschieden, den Vertrag aufzulösen, sagt Lange.