MSV gegen FCI: Topspiel zum Auftakt der 3. Liga

Starten mit ihren Teams optimistisch in die Rückrunde: Die Trainer (v.l.) Torsten Lieberknecht (MSV), Pavel Dotchev (Köln), Daniel Steuernagel (KFC) und Sascha Hildmann (Münster).

MSV gegen FCI: Topspiel zum Auftakt der 3. Liga

  • MSV empfängt am Samstag (14 Uhr) Verfolger Ingolstadt
  • Köln rutscht bei Niederlage beim CFC auf Abstiegsrang
  • Preußen können mit Sieg in Jena wieder hoffen
  • Uerdingen empfängt am Sonntag (14 Uhr) Bayerns U23

Für die vier NRW-Drittligisten stehen gleich es zum Rückrundenauftakt wichtige Partien auf dem Programm. Das Topspiel ist am Samstag (25.01.2020, 14 Uhr) das Duell des Ersten MSV Duisburg gegen den unmittelbaren Verfolger FC Ingolstadt.

Vermeji und Karweina gegen Ingolstadt nicht dabei

Auch wenn der treffsichere Vincent Vermeij (Grippe), der bislang achtmal traf, beim Start nicht dabei sein kann, ist MSV-Trainer Torsten Lieberknecht guten Mutes. "In der Vorbereitung sind die Spieler in ihrem Leistungsniveau enger zusammengekommen", so der Coach im Ausblick auf die Partie. Ebenfall sicher nicht dabei ist Sinan Karweina (Muskelfaserriss).

Dafür steht Matthias Rahn bereit. Der Innenverteidiger ist (bisher) der einzige Neuzugang bei den Zebras. Er soll Sebastian Neumann ersetzen, der Anfang des Jahres aufgrund der Folgen einer schweren Hüftverletzung mit nur 28 Jahren sein Karriereende verkündet hatte.

Die mannschaftliche Geschlossenheit und die Qualität einzelner Spieler waren in der Hinrunde der Schlüssel zum Erfolg. Daran will die Mannschaft anknüpfen: "Gegen Ingolstadt müssen wir unser Spiel spielen – mit Mut, Leidenschaft und Kampfeswille", appellierte Mittelfeldmann Yassin Ben Balla.

Viktoria spürt den Atem des CFC im Nacken

Aufsteiger Köln würde am Samstag (14 Uhr) mit einem Erfolg beim Chemnitzer FC, der als 17. mit einem Punkt Rückstand auf die Viktoria den ersten Abstiegsrang belegt, den Abstand zur Abstiegszone wieder vergrößern. Bei einer Niederlage würden die Domstädter jedoch auf Platz 17 zurückfallen.

Die Viktoria will jedoch mit aller Macht im ersten Drittligajahr nicht wieder absteigen, verpflichtete nach 12 Partien ohne Sieg zum Ende der Hinrunde inklusive dem 1:5 im letzten Spiel des Jahres gegen Rostock für das Unternehmen Klassenerhalt im Winter gleich fünf teils sehr erfahrene Spieler (je zwei Defensiv- und Offensivkräfte sowie ein Torwart). Die Kölner haben damit ein Fünftel aller 25 Drittliga-Zugänge dieser Winterpause getätigt.

3. Liga - Rostock schlägt Viktoria in Köln mit 5:1 Sportschau 20.12.2019 02:49 Min. Verfügbar bis 20.12.2020 Das Erste

Möglich und wahrscheinlich ist, dass Viktoria-Trainer Pavel Dotchev sein Team kräftig umbaut. Neben den Neuen konnte sich Richmond Tachie in der Vorbereitung beweisen. "Er ist immer gut für ein Tor. Er hat die Schusstechnik, er hat das Tempo", so Dotchev. In Chemnitz gibt es ein Wiedersehen mit Patrick Glöckner, dem früheren Coach der Höhenberger.

Stand: 23.01.2020, 10:17