Drittliga-Absteiger Münster prüft Gang vor Zivilgericht

Preußen Münster gegen Meppen

Drittliga-Absteiger Münster prüft Gang vor Zivilgericht

  • Widerspruch vor DFB-Bundesgericht scheiterte
  • Vorwuf: Ungleiche Startvoraussetzungen bei Re-Start
  • Münster prüft nun Gang vor ein Zivilgericht

Preußen Münster prüft den Gang vor ein Zivilgericht. Dies bestätigte der Klub am Montag (13.07.2020) - zuvor hatte die Bild-Zeitung berichtet. Der Verein kritisiert den Drittligastart nach der Coronapause.

Widerspruch vor DFB-Bundesgericht scheiterte

Der SC Preußen hatte nach dem Beschluss des DFB-Bundestages, die Saison in der 3. Liga fortzusetzen, Widerspruch vor dem DFB-Bundesgericht eingelegt, war damit aber gescheitert. Zudem wies das DFB-Sportgericht drei weitere Einsprüche gegen Spielwertungen als unbegründet zurück.

"Als Klub hatten wir uns von Anfang an die Möglichkeit von Rechtsmitteln vor einem Zivilgericht offengehalten, da nicht davon auszugehen war, dass wir vor der Sportgerichtsbarkeit des DFB erfolgreich sein werden", teilte der Verein mit. Derzeit gehe es noch darum, gegen die Urteile des DFB die Berufungsfristen zu wahren, um dann gegebenenfalls einen Prozess vor einem Schiedsgericht anzustreben, hieß es weiter.

Vorwurf: ungleiche Startvoraussetzungen

Die Westfalen beklagen, dass sie aufgrund behördlicher Anordnungen erst wenige Tage vor dem Wiederbeginn des Spielbetriebs das Mannschaftstraining aufnehmen durften. Andere Teams hätten früher wieder normal trainieren können. Am Ende der Saison stieg der Verein aus der 3. Liga ab.

dpa | Stand: 13.07.2020, 12:43