DFB: Einsprüche von Drittliga-Absteiger Münster erfolglos

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DFB: Einsprüche von Drittliga-Absteiger Münster erfolglos

  • Protest gegen drei Spielwertungen abgewiesen
  • Verwaltungsbeschwerde Münsters noch anhängig
  • Einspruch gegen Meppen-Schlappe in Warteschleife

Drittliga-Absteiger Preußen Münster ist erneut mit drei Einsprüchen gegen Spielwertungen gescheitert. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat am Freitag (10.07.2020) im schriftlichen Verfahren die Beschwerden als "unbegründet" zurückgewiesen und folgte damit den Einzelrichterurteilen, gegen die Münster erneut Einspruch eingelegt hatte.

Keine neue Sachlage im schriftlichen Verfahren

Konkret ging es um die Niederlagen gegen Bayern München II (2:3), den Chemnitzer FC (0:1) und Eintracht Braunschweig (0:1). "Auch im schriftlichen Verfahren wurden von Preußen Münster keine weiteren Umstände vorgetragen, die zu einem anderen Ergebnis hätten führen können. Daher waren die Einsprüche zurückzuweisen", sagte Stephan Oberholz, der stellvertretende Vorsitzende des DFB-Sportgerichts.

Münster hatte aufgrund behördlicher Vorgaben erst am 26. Mai ins Mannschaftstraining einsteigen können und sah Verstöße gegen die Grundsätze des Fairplay und der Chancengleichheit.

Weitere Proteste der Preußen noch anhängig

Die Verwaltungsbeschwerde von Drittliga-Absteiger Preußen Münster gegen die Ansetzung der Spieltage 30 bis 34 war vom DFB-Bundesgericht bereits zu Wochenbeginn als unbegründet zurückgewiesen worden. Bei der dem Sportgericht übergeordneten Instanz ist zudem noch eine Verwaltunsbeschwerde der Preußen gegen die Spieltage 35 bis 38 anhängig, wie der DFB auf WDR-Anfrage mitteilte.

Erst wenn darüber entschieden ist, kann sich das DFB-Sportgericht mit der Spielwertung der Partie Münster gegen Meppen (0:3) am 37. Spieltag beschäftigen. Auch gegen die Wertung dieses Spiels, das den Abstieg besiegelte, hatte Münster Protest eingelegt.

Stand: 10.07.2020, 16:42