Nach Rassismus-Abbruch: Duisburg gegen Osnabrück neu terminiert

Die Spieler vom VfL Osnabrück und dem MSV Duisburg verlassen nach einer rassistischen Zuschaueräusserung geschlossen das Spielfeld

Nach Rassismus-Abbruch: Duisburg gegen Osnabrück neu terminiert

Das wegen einer rassistischen Beleidigung abgebrochene Drittligaspiel zwischen dem MSV Duisburg und dem VfL Osnabrück wird am 2. Februar wiederholt.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat das Duell für 19.00 Uhr neu angesetzt, gemäß der angepassten nordrhein-westfälischen Corona-Schutzverordnung werden 750 Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen sein.

VfL-Profi Aaron Opoku war in der Partie des 20. Spieltags am 19. Dezember in der 35. Minute von der Tribüne aus "erheblich rassistisch beleidigt" worden. Der folgende Abbruch war der erste wegen eines rassistischen Vorfalls im deutschen Profifußball.

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Beide Mannschaften sowie Schiedsrichter Nicolas Winter und sein Team verließen das Feld. Der VfL sah sich nach kurzer Bedenkzeit nicht in der Lage weiterzuspielen. Das DFB-Sportgericht entschied auf Neuansetzung, es folgte damit dem Wunsch beider Klubs und des DFB-Kontrollausschusses.

VfL-Geschäftsführer Welling zum Spielabbruch in Duisburg Sportschau 20.12.2021 01:00 Min. Verfügbar bis 20.12.2022 Das Erste

Stand: 12.01.2022, 14:53