Viel Bewegung bei Münster in der Winterpause

Neuer Trainer in Münster: Sascha Hildmann

Viel Bewegung bei Münster in der Winterpause

  • Preußen am Samstag (25.01.2020) in Jena
  • Neuer Trainer mit Mission Klassenerhalt
  • Zwei Zugänge und ein Abgang

Am Samstag (24.01.2020) startet Preußen Münster gegen den Tabellenletzten Jena in die Rückrunde der 3. Liga. Es wird ein richtungsweisendes Spiel - liegen die Münsteraner doch auf dem vorletzten Platz selbst fünf Zähler hinter dem rettenden Ufer.

Testspiele beachtlich

Dennoch dürften die Münsteraner mit Zuversicht in die Partie gehen. Die rührt vor allem aus den durchaus erfolgreichen Testspielen. Gegen Schalkes U23-Elf gab es einen torreichen 4:2-Erfolg. Eine Woche später verlor man gegen die Bundesliga-Profis der Königsblauen zwar 0:2, bot dem Erstligisten aber 90 Minuten Paroli. Dazwischen lag noch ein 2:0-Erfolg über den SC Verl, immerhin Aufstiegskandidat der Regionalliga West.

Eine Hiobsbotschaft stellte allerdings der etwas unrühmliche Abgang des bisherigen Top-Torjägers Rufat Dadashov dar. "Leider hat Rufat seine persönlichen Ziele gegenüber denen seiner Teamkameraden in den Vordergrund gerückt“, kommentierte Malte Metzelder, Geschäftsführer Sport, auf der Homepage des Drittligisten. Dadashov hatte zuvor schon mehrmals angekündigt, nicht mehr für die Preußen auflaufen zu wollen.

Hoffnung auf zwei Zugänge

Der Angreifer hat sich Richtung USA verabschiedet, zwei Neue darf man dagegen an der Hammer Straße begrüßen. Mittelfeldspieler Jan Löhmannsroben kam von Regionalligist Wacker Nordhausen und Oliver Steurer soll die Abwehr stabilisieren. Der Innenverteidiger steht beim 1. FC Heidenheim unter Vertrag, war jedoch in der Hinrunde an Münsters Liga-Konkurrent KFC Uerdingen ausgeliehen.

Vor allem auf dem zweitligaerfahrenen Steurer liegen die Hoffnungen. "Oliver ist ein sehr ehrgeiziger Spieler, der uns in der Abwehr zusätzliche Stabilität und Flexibilität bringen soll. Er möchte sich ganz bewusst der Herausforderung stellen und gemeinsam mit uns das große Ziel Klassenerhalt erreichen", sagte Geschäftsführer Metzelder.

Neuer Chefcoach soll Preußen retten

Die größte Veränderung gab es aber an der Seitenlinie: Sascha Hildmann ist seit kurz nach Weihnachten neuer Cheftrainer der Preußen. Der gebürtige Pfälzer soll Münster vor dem Abstieg retten. "Er hat uns vom ersten Tag an überzeugt, dass wir dran glauben sollen", sagte Julian Schauerte in dieser Woche in der WDR Lokalzeit.

Auch Hildmann sieht positive Ansätze seines neuen Teams: "Die Mannschaft ist sehr fleißig und sehr fokussiert. Sie versucht schnellstmöglich unsere Aufgaben und Konzepte umzusetzen." Dennoch sei es noch ein langer Weg, betonte er gegenüber dem WDR. Ein erster Schritt wären mit Sicherheit drei Zähler am Wochenende gegen Jena.

Stand: 21.01.2020, 17:33