Corona-Pandemie trifft auch MSV Duisburg finanziell hart

Das Logo der MSV Duisburg auf einem Banner am Trainingsgelände.

Corona-Pandemie trifft auch MSV Duisburg finanziell hart

Beim Fußball-Drittligisten MSV Duisburg läuft es sportlich nicht rund - doch auch finanziell ist der Klub angeschlagen. Dies wurde auf der Mitgliederversammlung am Dienstagabend bekannt.

In der Saison 2019/20 stand am Ende ein Minus von 2,4 Millionen Euro zu Buche, teilte der MSV-Vorstandsvorsitzende Ingo Wald mit. In der Spielzeit 2018/19 hatten die Meidericher noch ein Plus von 1,7 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Minus von 2,4 Millionen sei vor allem auf den "Corona-Effekt" zurückzuführen.

Insgesamt sei durch die Pandemiefolgen ein Schaden von sieben Millionen Euro entstanden. "Wir haben viel kompensieren können durch bestimmte Maßnahmen. Mitarbeiter, Sportdirektor, Verantwortliche - alle haben auf Geld verzichtet", sagte Wald.

Corona hat "Arbeit mehrerer Jahre kaputtgemacht"

Der entstandene Schaden habe die "Arbeit mehrerer Jahre kaputt gemacht". Während der MSV das Defizit beim Eigenkapital zwischen 2015 und 2019 von 12,3 Millionen auf 4,7 Millionen Euro habe senken können, sei dieses nun wieder auf 7,1 Millionen Euro angewachsen (Stand 30.06.2020).

Sportdirektor Ivica Grlic gab zu Protokoll, dass der Klub noch keinen Nachfolger für den vor Kurzem entlassene Pavel Dotchev gefunden habe. Nach zwölf Spieltagen liegt Duisburg nur auf Tabellenplatz 17.

Stand: 12.10.2021, 22:27