Uerdingens Geschäftsführer Strüver: "Abbruch wäre Katastrophe"

KFC Uerdingen

Uerdingens Geschäftsführer Strüver: "Abbruch wäre Katastrophe"

  • Für KFC ist Fortsetzung der 3. Liga "alternativlos"
  • Strüver fordert Planungssicherheit
  • Fraglich, in welchem Stadion Heimspiele ausgetragen werden

Der KFC Uerdingen drängt unter allen Umständen auf eine Fortführung der Saison in der 3. Liga. Nach Medienhinweisen hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Termin für den Wiederbeginn der Punkterunde - vorbehaltlich der positiven Entscheidung aus der Politik - auf den 30. Mai festgelegt. In der Krefelder Geschäftsstelle hofft man auf positive Signale.

Unklar, wo Heimspiele ausgetragen werden

"Für uns ist die Fortführung der Saison alternativlos - auch im Hinblick auf die Tatsache, dass auch in der kommenden Saison vorerst ohne Zuschauer gespielt werden könnte", sagte KFC-Geschäftsführer Frank Strüver der "Rheinischen Post" am Donnerstag (21.05.2020). "Ein Saisonabbruch wäre eine Katastrophe für die gesamte Dritte Liga", betonte der 49-Jährige.

Für den ehemaligen Bundesligaklub ist die organisatorische Frage besonders wichtig, da die noch ausstehenden sechs Heimspiele nach derzeitigem Stand im Düsseldorfer Stadion ausgetragen werden, wo für die heimische Fortuna in der Bundesliga auch noch vier Partien terminiert sind.

Strüver: "Haben keine Planungssicherheit"

"Wie für alle Vereine ist die Situation sehr herausfordernd. Je länger sie fortwirkt, ohne dass sich entscheidend was bewegt, wird diese Herausforderung größer und größer. Wir haben keine Planungssicherheit bezüglich der organisatorischen und wirtschaftlichen Aufstellung in den kommenden Wochen", erklärte Strüver.

Elf Spieltage vor Saisonschluss belegen die Uerdinger den elften Tabellenplatz mit fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz. Laut ursprünglichem Spielplan steht für den KFC am 28. Spieltag die Partie beim Tabellenzweiten Waldhof Mannheim an.

red/lnw | Stand: 21.05.2020, 11:59