Bericht: Kassierte KFC Uerdingen zu Unrecht Corona-Hilfe?

KFC Uerdingen

Bericht: Kassierte KFC Uerdingen zu Unrecht Corona-Hilfe?

Der KFC Uerdingen hat möglicherweise zu Unrecht Conona-Hilfen vom Bund bekommen. Der Spiegel berichtet am Mittwoch von Zahlungen von fast 770.000 Euro.

Das geht demnach aus dem Sanierungsplan des Vereins hervor - der KFC Uerdingen befindet sich in einem Insolvenzverfahren. Laut Bericht fordert die beim Bund zuständige Behörde die beantragten Corona-Hilfen zurück.

Laut Spiegel-Bericht ist unklar, warum der Verein überhaupt an die Corona-Hilfen gekommen ist. Aus dem Sanierungsplan gehe hervor, dass der Verein schon vor Ausbruch der Corona-Pandemie zahlungsunfähig gewesen sei.

Das Insolvenzverfahren läuft aber erst seit Anfang diesen Jahres. Die Verantwortlichen haben sich zu den Vorwürfen laut Bericht nicht geäußert. Auch Anfragen des WDR blieben bislang unbeantwortet.

Zehn Millionen Euro Schulden

Vor einigen Wochen hatten bereits mehrere Medien übereinstimmend berichtet, dass der KFC Uerdingen knapp zehn Millionen Euro Schulden hat. Am Donnerstag (06.05.2021) stellt der Insolvenzverwalter den Gläubigern am Amtsgericht in Krefeld seinen Saierungsplan vor.

Stimmen die Gläubiger dem Insolvenzplan zu, könnten sie zumindest einen Teil ihres Geldes zurückbekommen - im Raum steht laut Medienberichten eine Insolvenzquote von rund 17 Prozent.

Stand: 05.05.2021, 09:27