MSV Duisburg gibt Rote Laterne an Lübeck ab

Der MSV Duisburg bejubelt ein Tor gegen Lübeck

MSV Duisburg gibt Rote Laterne an Lübeck ab

Was für ein Einstand des Interimstrainers Uwe Schubert. Bei seinem ersten Spiel an der Seitenlinie hat der MSV Duisburg in der 3. Liga gleich einen wichtigen Sieg eingefahren.

Die Zebras bezwangen am Sonntag den VfB Lübeck mit 3:1 (2:0) und gaben damit auch die Rote Laterne an die Hansestädter ab. Schubert nahm gegen Lübeck zwei Änderungen vor. Für Joshua Bitter und Darius Ghindovean rutschten Arne Sicker und Julian Hettwer in die Startelf.

Viele Fehlpässe aber vor dem Tor eiskalt

Zunächst war dem MSV die Verunsicherung nach zuletzt drei Niederlagen in Serie aber noch deutlich anzumerken. Schon nach vier Minuten musste Keeper Leo Weinkauf das erste Mal eingreifen, hielt seinen Kasten gegen Florian Riedel aber sauber.

Auch in der Folge hatten die Gäste mehr Ballbesitz, ohne sich dabei die ganz großen Chancen rauszuspielen. Duisburg war vor allem um Stabilität bemüht, machte sich das Leben durch zahlreiche Fehlpässe im Spielaufbau aber unnötig schwer.

Doch gegen Lübeck kehrte endlich das Spielglück zum MSV zurück. Denn wie aus dem Nichts gingen die Zebras nach 26 Minuten in Führung. Ausgerechnet der von Schubert in die Startelf reinrotierte Sicker ließ die Hausherren jubeln.

Die Befreiung war den Duisburgern sichtlich anzumerken, die sich nun auch in der Offensive deutlich mehr zutrauten. Und das Schubert-Team legte noch vor der Pause nach: Nach einer Ecke stand Dominik Schmidt komplett frei und traf per Kopf zum 2:0.

Munteres Hin und Her

Die Gäste hatten sich aber noch lange nicht aufgegeben und kamen motiviert aus der Kabine. Das schien sich nach 50 Minuten auszuzahlen, denn der Ball zappelte im Duisburger Netz. Allerdings hatte der Schiedsrichter den Freistoß bereits zuvor wegen eines Offensivfouls abgepfiffen. Glück für den MSV, der kurze Zeit später seinerseits eine Großchance durch Moritz Stoppelkamp liegen ließ.

Es ging jetzt munter hin und her. Beide Mannschaften erarbeiteten sich gute Gelegenheiten, und wieder einmal zeigten sich die Zebras eiskalt. Nach schönem Pass von Ahmet Engin brauchte Federico Palacios nur noch einzuschieben. Aber auch das 3:0 brachte noch nicht die gewünschte Sicherheit, weil Lübeck noch einmal ran kam. Osarenren Okungbowa war nach 83 Minuten nach einer Ecke zur Stelle.

In Saarbrücken nachlegen

In der Schlussphase kämpften beide Mannschaften mit letzter Kraft um den Ball. Letztlich reichte es für Duisburg, die endlich einmal wieder jubeln durften. Diese Leistung gilt es nun am Montag in einer Woche beim 1. FC Saarbrücken zu bestätigen.

Statistik

Fußball · 3. Liga · 22. Spieltag 2020/2021

Sonntag, 31.01.2021 | 13.00 Uhr

Wappen MSV Duisburg

MSV Duisburg

Weinkauf – Sauer (69. Bitter), Schmidt, Welkow, Sicker – Kamavuaka, Frey (86. Krempicki) – Palacios Martínez (76. Karweina), Stoppelkamp (76. Ghindovean), Engin (86. Fleckstein) – Hettwer

3
Wappen VfB Lübeck

VfB Lübeck

Raeder – Riedel, Okungbowa, Grupe, Rieble (46. Zehir) – Mende (46. Hertner), Boland – Thiel (41. Steinwender), Deters, Y. Deichmann (62. M. Röser) – Akono (62. Hebisch)

1

Fakten und Zahlen zum Spiel

Tore:

  • 1:0 Sicker (26.)
  • 2:0 Schmidt (45.+3)
  • 3:0 Palacios Martínez (74.)
  • 3:1 Okungbowa (83.)

Strafen:

  • gelbe Karte Frey (1 )
  • gelbe Karte Rieble (1 )
  • gelbe Karte Deters (2 )
  • gelbe Karte Sauer (7 )
  • gelbe Karte Karweina (3 )

Schiedsrichter:

  • Mitja Stegemann (Bonn)

Vorkommnisse:

  • Das Spiel fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Trainer Landerl (Lübeck) sieht wegen unsportlichen Verhaltens die Gelbe Karte (71.).

Stand der Statistik: Sonntag, 31.01.2021, 21:12 Uhr

Stand: 31.01.2021, 14:55