3. Liga: Heimspiele für das NRW-Quartett

Moritz Stoppelkamp (MSV Duisburg) traf beim 3:1 gegen den FSV in der vergangenen Saison gleich zweimal.

3. Liga: Heimspiele für das NRW-Quartett

Die vier NRW-Teams treten am zweiten Spieltag der 3. Liga allesamt daheim an. Stand Samstagmorgen sind sowohl beim MSV Duisburg, bei der Viktoria aus Köln, beim SC Verl und beim KFC Uerdingen Zuschauer zugelassen. Eine Übersicht über die Partien.

MSV Duisburg - FSV Zwickau (Sa., 14 Uhr)

Bislang gab es für den MSV Duisburg in dieser Saison noch nichts zu holen. Im Pokal ein 0:5 gegen Vizemeister Borussia Dortmund, im Auftaktspiel der 3. Liga ein 1:3 bei Hansa Rostock. Um in Tritt zu kommen, weiß MSV-Coach Torsten Lieberknecht, was seine Mannschaft benötigt. "Die Jungs brauchen ein Sieggefühl", sagt der Coach vor der Partie gegen den FSV Zwickau.

Das wird durch den Ausfall von Moritz Stoppelkamp, der am Pfeifferschen Drüsenfieber leidet, nicht einfacher. Der Kapitän hatte in der vergangenen Saison zum 3:1-Sieg gegen den FSV zwei Tore beigetragen. Doch Lieberknecht glaubt an den Teamgeist: "Es gibt bei uns einige Jungs, die nach Stoppels Ausfall das Heft in die Hand nehmen können. Wichtig ist für uns aber das Kollektiv. Das muss stimmen."

Gegen die Sachsen muss der Coach zudem auf Cem Sabanci (Kreuzbandriss), Joshua Bitter (Oberschenkelverletzung) und Arnold Budimbu (Oberschenkelzerrung) verzichten. Gegen den FSV sind 6.300 Fans zugelassen.

Viktoria Köln - SV Wehen Wiesbaden (Sa., 14 Uhr)

Viktoria Kölns Trainer Pavel Dotchev will im ersten Heimspiel der Saison dreifach punkten. "Wir wollen gegen eine Spitzenmannschaft den ersten Sieg in dieser Saison einfahren", sagte der Coach vor der Partie gegen Zweitligaabsteiger Wehen Wiesbaden. Die Devise ist einfach: "Wir wissen, dass wir eine Top-Leistung abrufen müssen, wenn wir gewinnen wollen", so Dotchev.

Im Gegensatz zu dem 2:2 zum Auftakt bei Waldhof Mannheim hofft der Trainer auf mehr Ordnung im Spiel seiner Elf. "Kämpferisch und läuferisch kann ich dem Team nichts vorwerfen. Aber natürlich wünsche ich mir, dass wir sehr viel kontrollierter spielen", so Dotchev im Rückblick auf die Mannheim-Partie.

Sportvorstand Franz Wunderlich will dem Team Zeit geben, sich zu finden, sagt aber auch: "Die Mannschaft geht sehr selbstkritisch mit sich um. Sie ist heiß darauf, sich von einer anderen Seite als in den ersten Minuten in Mannheim zu zeigen." Stand Freitagmittag sind für das Spiel knapp 2.000 Zuschauer zugelassen

SC Verl - FC Bayern München II (Sa., 14 Uhr)

Einen überraschenden Punktgewinn feierte Aufsteiger SC Verl am 1. Spieltag beim Absteiger SV Wehen Wiesbaden (0:0). Die Ostwestfalen verdienten sich den Punkt mit viel Disziplin und großem Kampfeswillen. Allein: Akzente nach vorne setzte das Team von Trainer Guerino Capretti so gut wie gar nicht.

So kommt die Neuverpflichtung des erfahrenen Justin Eilers (32) kurz vor der Partie gegen den Drittligameister der vergangenen Saison wie gerufen. Der Angreifer könnte gegen die Reserve des FC Bayern München das Offensivspiel des SCV beleben, auch wenn Verls Sportlicher Leiter Raimund Bertels unter der Woche die Erwartungen etwas dämpfte.

"Justin braucht noch ein wenig Zeit, aber wir sind überzeugt, dass er unsere Offensive weiter verstärkt. Seine Entwicklung in den letzten Wochen gefällt uns sehr gut", so Bertels. Eilers hatte bereits vier Wochen beim SC mittrainiert, nun kam es zu der Verpflichtung. Für den Verler Heimspielauftaklt in Liga drei sind knapp 1.000 Zuschauer zugelassen.

KFC Uerdingen - SV Meppen (Mo., 19 Uhr)

Mit sieben Neuzugängen war KFC-Trainer Stefan Krämer in das erste Saisonspiel beim FC Ingolstadt (1:2) gegangen. Gegen den SV Meppen könnte sich die Zahl am Montagabend auf neun erhöhen. Unter der Woche verpflichteten die Seidenstädter den schwedischen Offensivallrounder Gustav Marcussen (Lyngby BK).

In Ingolstadt hätten die Krefelder den neuen Mann gebrauchen können. Trotz einer Drangphase und guten Möglichkeiten in den letzten 30 Minuten gelang bei dem ambitionierten Tabellenvierten der vergangenen Saison nur noch das Anschlusstor. Viele Neuverpflichtungen bedeuten aber natürlich auch, dass das Team Zeit benötigt, sich zu finden.

Man darf auf den ersten Heim-Auftritt gespannt sein, der wie gewohnt in Düsseldorf ausgetragen wird. Bis zu 6.000 Zuschauer sind Stand Freitagmittag zugelassen.

3. Liga - Die besten Tore und Szenen vom Auftakt 01:11 Min. Verfügbar bis 25.09.2021

Stand: 25.09.2020, 10:42

RangTeamSP
1.FC Hansa Rostock714
2.1 FC Saarbrücken513
3.FC Ingolstadt 04713
4.Viktoria Köln713
5.Wehen Wiesbaden712
 ...  
18.1. FC K´lautern74
19.1. FC Magdeburg74
20.VfB Lübeck72