Etioenne Ameyido (M.) schießt auf das Dortmunder Tor

Dortmund blamiert sich gegen St. Pauli im Pokal

Stand: 18.01.2022, 22:40 Uhr

Borussia Dortmund muss sich trotz drückender Spielüberlegenheit gegen St. Pauli aus dem DFB-Pokal verabschieden. Insbesondere offensiv zeigt der BVB viel zu wenig.

Von Michael Buchartz

Borussia Dortmund hat sich beim 1:2 (0:2) gegen den Zweitliga-Tabellenführer FC St. Pauli blamiert und ist im Achtelfinale des DFB-Pokals gescheitert. Die Treffer erzielten Etienne Amenyido (4.) und Axel Witsel per Eigentor (40.). Erling Haaland verkürzte per Handelfmeter (58.).

BVB ohne Ideen harmlos

Nach nur vier Minuten fand sich der hohe Favorit aus Dortmund in einem Rückstand wieder: Marcel Hartel setzte Amenyido ein, der aus sieben Metern zur umjubelten Führung einschob. Im Anschluss zog sich Pauli weit zurück und überließ den technisch überlegenen Dortmundern die Spielkontrolle.

Der BVB konnte damit aber wenig anfangen: Marco Reus scheiterte bei der besten Dortmunder Gelegenheit am stark reagierenden Denis Smarsch im Hamburger Tor. Zwei Minuten später rettete Leart Paqarada für seinen schon geschlagenen Torwart nach einem Haaland-Abschluss.

Kurz vor der Pause folgte dann von den effektiven Gastgebern der zweite Streich: Eine scharfe Flanke von rechts grätschte Witsel ins eigene Netz.

St. Pauli gegen Dortmund - die Tore

Sportschau 18.01.2022 02:59 Min. Verfügbar bis 18.01.2023 Das Erste

Haaland verkürzt per Elfmeter

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber die erste große Chance: Burgstaller scheiterte per Kopf an Gregor Kobel (54.). Drei Minuten später ging Schiedsrichter Harm Osmers dann an den Spielfeldrand und entschied nach Videobeweis auf Elfmeter für Dortmund. Jakov Medic hatte die Kugel mit der Hand gespielt - Haaland verwandelte eiskalt.

Im Anschluss entwickelte die Partie nur in eine Richtung - der des Pauli-Gehäuses. Trotz drückender Überlegenheit gelang es dem BVB aber nicht, sich klare Gelegenheiten zu erspielen. Der eingewechselte Donyell Malen traf das Außennetz (79.) - mehr kam nicht von den Schwarz-Gelben.