Manjou Wilde (1. FC Köln) und Pauline Deutsch (Turbine Potsdam) im Duell

DFB-Pokal: Köln siegt nach Verlängerung, Leverkusen scheitert

Stand: 20.11.2022, 16:15 Uhr

Mit einem Sieg über den Liga-Rivalen Turbine Potsdam hat der 1. FC Köln das Viertelfinale des DFB-Pokals der Frauen erreicht. Bayer 04 Leverkusen unterlag bei der TSG Hoffenheim.

Der favorisierte 1. FC Köln setzte sich gegen Turbine Potsdam am Sonntag nach Verlängerung mit 2:1 (0:0, 1:1) durch. Nach 90 Minuten stand es vor 631 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion 1:1. Nach der Potsdamer Führung durch Noa Selimhodzic (57. Minute) sorgten die Kölner Tore von Alena Benz (88.) und Myrthe Moorrees (99.) für das Pokal-Aus des Bundesliga-Letzten.

Moorrees scheitert am Aluminium

Turbine präsentierte sich im Vergleich zu den Vorwochen stark verbessert. Köln, Tabellenachter in der Bundesliga, besaß die etwas reifere Spielanlage und war besonders bei Ecken stets gefährlich. Eine davon verlängerte Moorrees per Kopf ans Aluminium.

Aber auch die mutig nach vorn spielenden Potsdamerinnen besaßen durch Martyna Wiankowska, Sophie Weidauer und Mollie Rouse ebenfalls vor der Pause gute Chancen auf den Führungstreffer.

Treffer kurz vor Schluss

Zehn Minuten nach Wiederanpfiff belohnte sich Potsdam für seine couragierte Leistung. Erst kratzte FC-Keeperin Manon Klett einen Rouse-Freistoß aus dem Winkel, doch Sekunden später erzielte Selimhodzic das zu diesem Zeitpunkt verdiente 1:0 (57.).

Köln drückte im Anschluss auf den Ausgleich. Als schon alles auf eine Pokalüberraschung hinauslief, erzwang Benz mit dem 1:1 (88.) doch noch die Verlängerung. In der traf Moorrees nach einer Ecke zur Kölner Führung (99.) und sorgte so für das Ausscheiden Potsdams.

Leverkusen im Pech

Bayer 04 Leverkusen scheiterte an der TSG 1899 Hoffenheim. In Sinsheim kassierte das Team von Trainer Robert de Pauw eine 0:3 (0:1)-Niederlage. Nach einem 0:1-Halbzeitrückstand hatte Bayer 04 im zweiten Durchgang mit drei Aluminium-Treffern Pech im Abschluss, während die Gastgeberinnen sich als äußerst effektiv erwiesen. Alle drei Treffer der TSG erzielte Ereleta Memeti (15., 78., 84.).

"Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir unsere zahlreichen guten Chancen in der zweiten Halbzeit nicht nutzen konnten", sagte Bayer 04-Kapitänin Elisa Senß. "Wir hatten viel Pech mit unseren Schüssen an Pfosten und Latte. Hätten wir das 1:1 erzielt, wäre Hoffenheim noch mal nervös geworden. So aber waren wir hinten irgendwann zu offen und bekommen noch zwei Gegentore.“

Quelle: cl