Champions League: Kein echtes Heimspiel für Gladbach

Blick in die MCH Arena in Herning, die Spielstätte des FC Midtjylland

Champions League: Kein echtes Heimspiel für Gladbach

Borussia Mönchengladbach hat aufgrund der Einreisebeschrämkungen mehrere Ausweichorte für sein Heimspiel in der Champions League angefragt - unter anderem in Dänemark und Ungarn.

"Manchester City wollte nicht das Heimrecht tauschen. Das haben wir offiziell angefragt, um ein bisschen Zeit zu gewinnen. Das wurde abgelehnt. Jetzt sind wir da in der Rolle, einen neuen Spielort zu finden und der wird außerhalb von Deutschland sein", sagte Eberl am Samstagabend (06.02.2021) im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF.

Die Borussia reagiert damit auf das in Deutschland geltende Einreiseverbot aus Großbritannien. Dies ist derzeit bis zum 17. Februar beschlossen, könnte aber noch verlängert werden. "Wir suchen einen Ausweichort. Jetzt müssen wir schauen, wo der geeignetste Ort ist und was das finanziell bedeutet. Wir sind ja verantwortlich dafür, dass das Spiel stattfindet", sagte Eberl, der bereits eine Anfrage in Budapest bestätigte. Auch ein Spielort Dänemark kommt in der aktuellen Situation in Betracht.

Rose sieht Umzug entspannt entgegen

Das Rückspiel ist derzeit für den 16. März in Manchester geplant. Am Donnerstag war bereits bekannt geworden, dass auch RB Leipzig die für den 16. Februar angesetzte Königsklassen-Partie gegen den FC Liverpool mit Teammanager Jürgen Klopp nicht in Deutschland spielen darf.

Gladbach-Trainer Marco Rose meinte zu einem möglichen Heimspiel im Ausland: "Wir nehmen es, wie es kommt. Da müssen wir uns unterordnen, es gibt klare Regularien. Das übergeordnete Thema ist einfach die Pandemie. Natürlich hätten wir gerne zu Hause gespielt. Aber ohne Fans ist es zwar unser Wohnzimmer, aber es ist nicht das gleiche. Wir nehmen es so, wie es kommt - professionell."

sid | Stand: 07.02.2021, 09:57