Bayer akzeptiert Vier-Spiele-Sperre gegen Bellarabi

Schiedsrichter Welz (M.) zeigt Leverkusens Bellarabi (v.) die Rote Karte

Bayer akzeptiert Vier-Spiele-Sperre gegen Bellarabi

  • Karim Bellarabi wird nach Roter Karte vier Spiele gesperrt.
  • Zusätzliche Geldstrafe von 10.000 Euro.
  • Bayer akzeptiert Strafe des DFB-Sportgerichts.

Bayer 04 Leverkusens Karim Bellarabi ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen seines groben Fouls an Bayern Münchens Profi Rafinha für vier Spiele gesperrt worden. Zudem muss der 28-Jährige eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro bezahlen.

Das gab der DFB am Montag (18.09.2018) in Frankfurt am Main bekannt. Wie Bayer am Dienstag mitteilte, akzeptiert der Verein die Strafe und wird keinen Einspruch einlegen.

Platzverweis kurz nach der Einwechslung

Bellarabi war am Samstag bei der 1:3-Niederlage der Leverkusener beim deutschen Meister von Schiedsrichter Tobias Welz wenige Minuten nach seiner Einwechslung in der 80. Minute mit Rot des Feldes verwiesen worden.

Bellarabi hatte nach seinem harten Einsteigen Reue gezeigt. "Ich möchte mich natürlich bei Rafinha und meiner Mannschaft für das unnötige Foul entschuldigen, es war keine Absicht von mir! Gute Besserung", schrieb der Leverkusener am Tag nach Niederlage in einem sozialen Netzwerk. Rafinha hatte sich bei dem Foul einen Teilriss des Innenbandes am linken Sprunggelenk zugezogen und wird dem FC Bayern mehrere Wochen fehlen.

Stand: 18.09.2018, 11:08