Neue Anlaufstelle zur Gewaltprävention im Fußball-Westen

Peter Frymuth, Präsident des Westdeutschen Fußballverbands, hält eine Rede

Neue Anlaufstelle zur Gewaltprävention im Fußball-Westen

  • Westdeutscher Fußballverband will Gewalt bekämpfen
  • Einrichtung von Anlaufstellen zur Gewaltprävention
  • Präsident Frymuth: "Müssen Strategien entwickeln"

Der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) intensiviert seine Anstrengungen im Einsatz gegen Gewaltvorfälle im Amateurfußball in Nordrhein-Westfalen.

Gemeinsam mit seinen Landesverbänden aus dem Mittelrhein (FVM), Niederrhein (FVN) und Westfalen (FLVW) hat der WDFV eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet, um den Austausch unter den Verbänden zu forcieren und mit den Vereinen gemeinsame Maßnahmen zur Gewaltprävention einzuleiten. Das teilte der Regionalverband mit Sitz in Duisburg am Freitag (10.01.2020) mit.

Gewalt gegen Schiedsrichter erfordert Lösungsansätze

Gewalt auf Fußballplätzen, die auch gegen Schiedsrichter gerichtet war, hatte in der Hinrunde der laufenden Saison für viele Schlagzeilen gesorgt. "Die Vorkommnisse auf den Plätzen des Amateurfußballs machen deutlich, dass wir im Sinne der Landesverbände neben den vielfältigen bereits erfolgten Bemühungen weitere Strategien im Einsatz gegen Gewalt entwickeln müssen", erklärte WDFV-Präsident Peter Frymuth.

Ziel soll es sein, dass alle drei Landesverbände bei Gewaltvorfällen sowohl intern als auch extern einheitlich reagieren. Zudem soll es stärker gelingen, den Fußballvereinen die Bedeutung der Thematik deutlich zu machen. Der WDFV vertritt mit seinen drei Mitgliedsverbänden mehr als 1,7 Millionen Fußballer in rund 4.500 Vereinen.

Wer wird noch gerne Schiedsrichter?

WDR 5 Westblick - aktuell 17.12.2019 04:05 Min. Verfügbar bis 16.12.2020 WDR 5

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dpa | Stand: 10.01.2020, 12:17