SV Rödinghausen arbeitet fieberhaft für den Aufstieg

SV Rödinghausen: Felix Backszat jubelt nach einem Tor mit Julian Wolff , Daniel Flottmann und Fynn Arkenberg (von links)

SV Rödinghausen arbeitet fieberhaft für den Aufstieg

  • Wiehenstadion soll ausgebaut werden
  • Entscheidung über Lizenzantrag im neuen Jahr
  • SVR-Trainer Maaßen will Meister werden

Beim SV Rödinghausen arbeitet man derzeit fieberhaft auf ein Ziel hin: Profi-Fußball. Für eine Gemeinde mit rund 10.000 Einwohnern ist das kein kleines Ziel und erst Recht kein leicht zu stemmendes. Sportlich ist der Klub derzeit auf einem sehr guten Weg. Am Samstag (30.11.2019) kann das Team von Trainer Enrico Maaßen mit einem Heimsieg gegen den SC Verl im Spitzenspiel der Regionalliga West die Tabellenführung erobern.

Um den Sprung in die Dritte Liga zu schaffen, ist der sportliche Erfolg allerdings nur ein Baustein. Das ganze Drumherum muss eben auch passen, und da ist die Infrastruktur der Knackpunkt in den Planungen des SVR. "Wir wollen sportlich erfolgreich sein, aber das alles muss auch vernünftig geplant und nachhaltig sein. Schnellschüsse wird es bei uns nicht geben", sagte Geschäftsführer Alexander Müller am Donnerstag dem WDR.

Rödinghausen will Stadion auf 10.000 Plätze ausbauen

Derzeit überprüfe man die Machbarkeit einer Stadionerweiterung. Ein Neubau sei kein Thema, aber das Häcker Wiehenstadion mit seinen 2.500 Plätzen sei zu klein. Ziel ist es, das Stadion für bis zu 10.000 Zuschauer auszubauen, um so die infrastrukturelle Grundlage für den Sprung in die dritthöchste Spielklasse zu schaffen. Müller rechnet nicht damit, dass vor Januar eine Entscheidung fällt.

SV Rödinghausen Fans

Rödinghausener Fans im Spiel bei Schalke II.

Ungeachtet der Weichenstellungen abseits des Platzes arbeitet Maaßen akribisch am sportlichen Erfolg. Da können sich die heimischen Fans am letzten Spieltag der Hinrunde auf ein "verdientes Topspiel" freuen. Der SVR und Verl stellen mit jeweils 41:11-Toren die besten Offensiven und Defensiven der Liga.

Profifußball ist für Trainer Maaßen noch kein Thema

Die zwei Punkte Rückstand, die zwischen Rödinghausen und Spitzenreiter Verl noch den Unterschied machen, sollen am Samstag Geschichte sein: "Das ist zwar ein Titel, für den man sich nichts kaufen kann, aber trotzdem wollen wir Herbstmeister werden", so Maaßen. Die Hinrunde sei jetzt schon die beste der Vereinsgeschichte.

Für Maaßen ist Profifußball in Rödinghausen noch kein Thema: "Du darfst nicht zu viel träumen. Ich konzentriere mich auf den Moment. Sportlich wollen wir maximal erfolgreich sein." Der Fokus liege darauf, es Woche für Woche gut zu machen, was der Mannschaft bis dato "richtig gut" gelungen sei. Maaßen macht keinen Hehl daraus, dass der SV Rödinghausen auch nach dem letzten Spieltag den "Platz an der Sonne" besetzen wolle. Ob das letztlich für den Aufstieg reichen würde, hängt nicht nur von den Stadionplänen des Vereins ab, sondern auch von den zwei Relegationsspielen gegen den aufstiegsberechtigten Vertreter der Regionalliga Nordost.

Fußball-Regionalliga: Die Liga der Bettler sport inside 06.02.2019 10:22 Min. Verfügbar bis 30.12.2099 WDR

Stand: 28.11.2019, 16:37