Preußen Münster: Kurzarbeit und Gehaltsverzicht

Blick in das leere Stadion von Preußen Münster

Preußen Münster: Kurzarbeit und Gehaltsverzicht

Regionalligist Preußen Münster hat seine Mitarbeiter der Geschäftsstelle erneut in Kurzarbeit geschickt. Als Reaktion verzichten Profis, Trainerteam und Jugendtrainer auf Teile ihrer Gehälter. Das teilte der Verein am Dienstag mit.

"Unser oberstes Ziel muss sein, die Arbeitsplätze für unsere Angestellten auch langfristig zu erhalten. Dafür benötigen wir weiterhin finanzielle Entlastungen in Form von Kurzarbeitergeld. Aktuell müssen wir möglichst viele Einsparpotenziale ausschöpfen", sagte Preußen-Geschäftsführer Bernhard Niewöhner.

Peter Niemeyer - Sportdirektor Preußen Münster

Der Verein teilte mit, dass insbesondere die Ausgaben für den Spielbetrieb der Regionalligamannschaft die Finanzen belasten würden. "Wir haben uns sehr vertrauensvoll mit dem Mannschaftsrat und den Trainern ausgetauscht und hier eine gemeinsame Lösung gefunden, bei der Spieler und Verantwortliche auf Teile ihrer Prämien verzichten", sagte Münsters Sportdirektor Peter Niemeyer. Neben der ersten Mannschaft seien auch die Jugendtrainer bereit auf Teile ihres Gehalts zu verzichten. "Das sind starke Signale an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle und zeigt die hohe Identifikation mit dem SC Preußen“, ergänzte Niemeyer

Bereits im Frühjahr und Frühsommer war die Geschäftsstelle für mehrere Monate in Kurzarbeit. "Wir sind uns der teils gravierenden finanziellen Einschnitte für unsere Angestellten sehr bewusst und daher besonders dankbar, dass sie diesen schwierigen Weg erneut mitgehen", so Niewöhner weiter. 

Stand: 26.01.2021, 14:31