Alemannia Aachen - Trainer tritt auf Euphoriebremse

Das Stadion in Aachen

Alemannia Aachen - Trainer tritt auf Euphoriebremse

Von Richard Derichs

  • Trainer will nicht von Aufstieg reden
  • Fünf Wochen Saisonvorbereitung
  • Erstes Spiel beim Wuppertaler SV

Alemannia Aachen belegte in den vergangenen Jahren zweimal Platz sechs in der Regionalliga West. Vor dem Start in die neue Saison möchte Trainer Fuat Kilic nicht vom Aufstieg reden.

Mehr als 30 Grad um halb zehn Uhr morgens – heiß ging es beim Abschlußtraining am Donnerstag (25.7.2019) schon des Wetters wegen her. Die Spieler seien aber auch motiviert und fit, so Kapitän Peter Hackenberg. Im Urlaub hätten sich alle an ihre Fitnesspläne gehalten, die fünf Wochen Saisonvorbereitung verliefen konzentriert – und weitgehend verletzungsfrei.

Budget 1,3 Millionen Euro

Zufrieden ist auch Trainer Fuat Kilic mit dem Kader - und mit seinem Budget. 1,3 Millionen Euro betrug es bislang – jetzt wurde es nochmals leicht aufgestockt. Möglich wurde das, weil zwei Jahre nach der erneuten Insolvenz das Interesse potentieller Sponsoren wächst. Der so gut wie ausverkaufte Tivoli beim DFB-Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen eröffnete weitere finanzielle Spielräume.

Trainer tritt auf Euphoriebremse

So konnten erstmals die meisten Spieler gehalten und die Abgänge kompensiert werden. Auf Bestehendem aufzubauen statt bei Null anzufangen – das ermöglicht dem sportlichen Leiter neue Optionen. Und doch tritt Fuat Kilic auf die Euphoriebremse: Kontinuität will er, vernünftige Arbeit abliefern, aber beim Thema Aufstieg gibt er sich bescheiden: „Wir wollen etwas Zählbares aus Wuppertal mitbringen, positiv in die Saison starten – und am Ende besser dastehen“.

Stand: 26.07.2019, 10:32