Finals 2021 - zehn Sportarten in NRW

Malaika Mihambo springt bei den Finals 2019 in Berlin

25 Stunden in ARD und ZDF

Finals 2021 - zehn Sportarten in NRW

Bei den Finals 2021 werden zehn Sportarten ihre Meister in Nordrhein-Westfalen ermitteln und sieben in Berlin. Das gaben die Organisatoren bekannt.

Zuvor war bereits klar, dass die Leichtathleten ihre Meisterschaften ebenfalls im betreffenden Zeitraum vom 3. bis 6. Juni in Braunschweig austragen.

Geräteturnen und die Rhythmische Sportgymnastik werden in der Westfalenhalle in Dortmund stattfinden, Karate, Taekwondo und Tischtennis in der Helmut-Körnig-Halle in derselben Stadt. Kanu, Kanupolo und Stand-Up-Paddling ermitteln ihre Meister auf der Regattabahn im Sportpark Duisburg, die Reiter auf Schloss Wocklum in Balve, die Kletterer integriert in den Ruhr Games in Bochum.

ARD und ZDF berichten 25 Stunden

In Berlin steigen die Wettkämpfe im Bogensport, Modernem Fünfkampf und Triathlon im Olympiapark Berlin, die im 3x3 Basketball und Radsport Trial im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Der Triathlon startet im Strandbad Wannsee, die Schwimmer und Wasserspringer steigen in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark ins Becken. In drei der Sportarten, im Bogenschießen, Tischtennis und Triathlon werden Para-Athleten integriert sein beziehungsweise eigene Para-Wettbewerbe ausgetragen.

Die Finals 2021, ein Fest des Sports - mit Zuschauern? Mittagsmagazin 03.05.2021 02:00 Min. Verfügbar bis 03.05.2022 Das Erste

Alles in allem werden unter dem Finals-Dach 140 deutsche Meister ermittelt. ARD und ZDF werden darüber mehr als 25 Stunden in den Hauptprogrammen der beiden Sender berichten. Wegen der Pandemie mussten die Finals 2020 abgesagt werden. Erstmals wurden die Finals 2019 an zwei Tagen ausgetragen.

NRW schreibt Olympia-Bewerbung nicht ab

Nordrhein-Westfalen hat das Projekt einer Bewerbung um Olympische Spiele derweil nicht aufgegeben. "Die Städte an Rhein und Ruhr, die sich für die Olympischen Spiele bewerben wollten, machen weiter, bleiben weiter zusammen und bereiten sich auf das vor, was in den 2030er Jahren anstehen könnte", erklärte Ministerpräsident Armin Laschet am Montag am Rande der Finals-PK.

Die Privatinitiative Rhein-Ruhr hatte eine Bewerbung um die Spiele 2032 geplant. Das Internationale Olympische Komitee entschied jedoch, das australische Brisbane als bevorzugten Gesprächspartner auszuwählen.

Da die Aussicht gering ist, dass das IOC doch noch andere Interessenten zum Auswahlverfahren für 2032 zulassen könnte, käme für eine deutsche Sommerspiele-Bewerbung erst 2036 oder später infrage. Ob Deutschland 100 Jahre nach den Nazi-Spielen 1936 in Berlin Olympia-Schauplatz sein sollte, ist umstritten.

sid | Stand: 03.05.2021, 10:23