Fecht-WM: Aus für Säbelherren und Degendamen

Matyas Szabo vergab im Schlussgefecht im Viertelfinale gegen Ungarn eine 40:36-Führung gegen Einzel-Olympiasieger Aron Szilagyi.

Fecht-WM: Aus für Säbelherren und Degendamen

  • WM-Viertelfinalaus für Säbelherren gegen Ungarn
  • Degendamen verlieren Duell gegen China
  • Herren am Ende Fünfter, Damen landen auf Platz acht

Die Säbelfechter scheiterten am Mittwoch (25.07.2018) mit 43:45 im Viertelfinale an Europameister und Vize-Weltmeister Ungarn. Das Dormagener Säbel-Team um Einzel-Europameister Max Hartung, der lediglich im vorletzten Gefecht eingesetzt wurde, führte sogar über weite Strecken.

Szabo vergibt 40:36-Führung im Schlussgefecht

Matyas Szabo vergab im Schlussgefecht eine 40:36-Führung gegen Einzel-Olympiasieger Aron Szilagyi. Am Dienstag war der Team-Weltmeister von 2014 mit einem mühsam erkämpften 45:37-Erfolg gegen Kanada in die Runde der letzten Acht eingezogen.

Danach gab es Siege mit 45:33 gegen Russland und 45:44 gegen Iran. Das bedeutete nach Rang neun bei den Titelkämpfen 2017 in Leipzig nun WM-Platz fünf.

Degendamen chancenlos gegen China

Die Degendamen Alexandra Ndolo, Alexandra Ehler (Leverkusen) und Beate Christmann (Tauberbischofsheim) waren gegen die topgesetzten Chinesinnen chancenlos. Am Dienstag hatten sie durch Siege gegen Thailand (45:30) und Italien (42:36) den Sprung in die Top 8 geschafft.

Anschließend unterlag das Team Frankreich (38:45) und Polen (33:45). Damit wurden die deutschen Degendamen Achter.

Stand: 25.07.2018, 09:30