Düsseldorfer EG im Angriffsmodus

Jubelnde Spieler der Düsseldorfer EG

Düsseldorfer EG im Angriffsmodus

  • Düsseldorfer EG startet am 13. September in die neue Saison.
  • Direkte Playoff-Qualifikation ist das Minimalziel.
  • Im Kader gab es viel Bewegung.

So lief die vergangene Saison

Nach einem Raketenstart mit sieben Siegen aus den ersten sieben Spielen mischte die Düsseldorfer EG in der DEL lange oben mit. Doch nach dem Sieg im Winter Game im Januar 2019 gegen Erzrivale Kölner Haie kam der große Einbruch. Verletzungen und Formkrisen ließen das Team von Trainer Harold Kreis trudeln.

Knappe Spiele, die die Rheinländer zu Saisonbeginn noch gewonnen hatten, gingen nun verloren. Nur einen Sieg in regulärer Spielzeit holten die Düsseldorfer aus den letzten 16 Hauptrunden-Partien und schafften es als Sechster gerade noch direkt in die Playoffs. Eng lief es dann auch im Viertelfinale. Gegen die Augsburg Panther ging die DEG über sieben Spiele und scheiterte in der letzten Partie mit 1:2.

Düsseldorfer EG – Träumen ist erlaubt Sport im Westen 07.09.2019 03:06 Min. Verfügbar bis 07.09.2020 WDR

Wer kommt, wer geht?

Der Kader der Düsseldorfer wurde im Sommer ordentlich durcheinander gewirbelt. 14 Abgänge und 16 Zugängen standen am Ende zu Buche. Dabei musste das Kreis-Team einige namhafte Abgänge verkraften. Topscorer Philip Gogulla zog es Richtung Meister München. Auch der beste Vorlagengeber verließ den Klub. Jaedon Descheneau schlug das Düsseldorfer Vertragsangebot aus und wechselte zu Brynäs IF nach Schweden. Die Abwehr büßte mit dem Abgang von Ryan McKiernan zu den Eisbären Berlin Qualität ein.

Doch Manager Niki Mondt und Trainer Kreis sorgten für Nachschub. In Maximilian Kammerer (Angriff), Alexander Dersch, Marc Zanetti und Alexander Sulzer (alle Abwehr) präsentierte die DEG gleich vier Rückkehrer als Neuzugänge. Sulzer fällt allerdings erst einmal aus, nachdem ein Tumor in der Wirbelsäule gefunden wurde.

Doch die DEG konnte auch andere Transfercoups landen. Als Top-Verpflichtung gilt Luke Adam, in den letzten Jahren zuverlässiger Scorer bei den Adler Mannheim. Auch Ex-NHL-Profi Alexander Urbom (Schwede von Djurgardens Stockholm) und Defensivtalent Johannes Johanneson (Norweger von Stavanger Oilers) in der Abwehr, das deutsche Sturmtalent Tobias Eder (München) und der erfahrene Center Chad Nehring (Kanadier von Bremerhaven) gelten als echte Verstärkungen. "Wir können jetzt unsere Qualität auf vier Reihen verteilen. Letzte Saison war wir vor allem im Angriff mehr oder weniger von einer Reihe abhängig", sagte Trainer Kreis im WDR-Gespräch.

Lesen Sie in Teil zwei: Ziele des Trainers und Hoffnungen auf die Saison.

Stand: 10.09.2019, 17:48