Die Spieler der Iserlohn Roosters bejubeln einen Treffer in Augsburg

Eishockey | DEL

Iserlohn Roosters melden sich in DEL mit Kraftakt zurück

Stand: 28.01.2022, 21:38 Uhr

Erstes Spiel nach der Corona-Zwangspause und zudem für den neuen Coach - und gleich der Sieg. Die Iserlohn Roosters haben die Augsburger Panther mit einer engagierten Leistung geschlagen.

Am Freitagabend (28.01.2022) setzte sich der Eishockeyklub aus NRW mit 2:1 (1:1, 1:0, 0:0) in Augsburg durch. Iserlohn war als Augsburger Gegner eingesprungen, nachdem es bei den Grizzlys Wolfsburg einen erneuten Corona-Ausbruch gegeben hatte. Ende Dezember waren auch die Roosters von vielen Infektionen geplagt - weswegen der IEC erst 33 Spiele absolviert hat.

Es war auch die erste Partie für den neuen Coach Kurt Kleinendorst, der somit einen guten Start verbuchte. Er hatte zuletzt Brad Tapper beerbt. Die Tore für Iserlohn erzielten Luke Adam (10.) und Hubert Labrie (37.), Jesse Graham hatte zwischenzeitlich für die Panther ausgeglichen (13.).

Iserlohn früh effizient - Adam erzielt Führungstor

Die Roosters zeigten zunächst keinerlei Anzeichen von spielerischem Rückstand nach der langen Zwangspause. Zunächst war dennoch Augsburg das aktivere Team.

Doch nach einer Auszeit schlug dann der IEC zu: Nach blitzschnellem Umschaltspiel fuhren Joe Whitney und Adam in Überzahl auf das Augsburg-Tor zu. Letzterer vollendete das Zuspiel von Whitney dann sehenswert mit der Rückhand und versenkte schon den dritten Iserlohn-Versuch im Tor.

Gegentreffer: Buschmanns Kufe entscheidend

Das sich gerade aufbauende Iserlohner Selbstbewusstsein wurde jedoch nur kurz darauf wieder vermindert.

Graham glich für die ansehnlich kombinierenden und im Forechecking starken Gastgeber wenig später aus zum 1:1 - dank der Kufe von Erik Buschmann, die den Puck über die eigene Linie beförderte.

Dabei verteidigte Iserlohn grundsätzlich diszipliniert, war aber beim Gegentreffer am Torraum eine Idee zu spät.

Broda scheitert zweimal an Roy - ausgeglichene Partie

Im zweiten Abschnitt musste Iserlohn aufgrund einer kleinen Strafe gegen Philip Riefers früh in Unterzahl agieren, konnten gefährliche Augsburger Abschlüsse aber vorerst verhindern.

Kurz darauf war es dann umgekehrt - Augsburgs Samir Kharboutli musste runter. Iserlohn, statistisch eines der Top-Powerplay-Teams der Liga, durfte im Powerplay den Gegner hinten reindrücken.

Labrie besorgt Führung für aggressivere Gäste

Abgesehen von ein paar weniger gefährlichen Schüssen in dieser Phase scheiterte Roosters-Akteur John Broda zweimal entscheidend an Augsburg-Goalie Olivier Roy. Iserlohn bot den Panthern nun zunehmend die Stirn - auch mit eigenen offensiven Akzenten. Nick Schilkey setzte den Puck wenig später ans Außennetz.

Und deswegen ging auch die Führung der Roosters in Ordnung. Verteidiger Labrie schaltete sich beim Angriff entscheidend ein, brachte sich zentral in Position und versenkte die Scheibe in der langen Ecke.

Im Schlussdrittel behielt Iserlohn diese Linie bei, Augsburg drückte aber - die Panther waren in der Pflicht. Roosters-Goalie Andreas Jenike zeigte jedoch eine starke Leistung und parierte auch gegen Ende noch einige Augsburger Schüsse.

Quelle: jti