Das Auf und Ab der Kölner Haie

Kölner Haie

Das Auf und Ab der Kölner Haie

  • Ernüchterung in Köln nach Derby-Pleite gegen DEG
  • Haie bekommen keine Konstanz in ihre Leistungen
  • Vor allem der Offensive fehlt Durchschlagskraft

Ausgerechnet Philipp Gogulla. Das ewig brisante Derby zwischen den Kölner Haien und der Düsseldorfer EG stand Spitz auf Knopf in der mit 15.000 Besuchern bestens gefüllten Kölner Arena, da gelang Nationalspieler Gogulla eine gekonnte Vorlage, die Düsseldorfs Verteidiger Bernhard Ebner zum 3:2-Sieg in der Overtime verwertete.

Wieder hatte die DEG das Duell gegen die Haie für sich entschieden, schon zum zweiten Mal in dieser Saison. Wieder hatte Gogulla, in der vergangenen Saison noch Liebling der Haie-Fans, die entscheidende Vorarbeit geleistet.

"Zu passiv, zu wenig gemacht"

Die Enttäuschung war danach groß im Lager der Kölner Haie - wie bei Trainer Peter Draisaitl: "Wir müssen uns die Niederlage selbst ankreiden. Es kamen am Ende zu wenige Entlastungsangriffe, wir waren zu passiv", sagte Draisaitl. Haie-Verteidiger Alexander Sulzer sah es nicht viel anders: "Wir haben im letzten Drittel zu wenig gemacht und das Spiel zu sehr verwaltet, die Niederlage ist bitter."

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20 Spiele sind in der Hauptrunde absolviert. Die Haie dümplen mit neun Siegen und elf Niederlagen im Mittelfeld der Liga und scheinen keinen Schritt weiter im Vergleich zur vergangenen Saison. Der November hatte gut begonnen mit den drei Siegen gegen Wolfsburg, Bremerhaven und Augsburg. Doch nun zeigt der Trend wieder abwärts nach den beiden Niederlagen gegen Mannheim und Düsseldorf.

Routiniers bleiben hinter den Erwartungen

Dabei sollte doch alles besser werden in dieser Saison. Die Kölner waren angetreten, um ihre Fans mit guten Leistungen und attraktiven Spielen zu erfreuen. Zu wenig war in der vergangenen Spielzeit herausgesprungen, die zum zweiten Mal in Folge mit dem Viertelfinal-Aus in den Playoffs endete.

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Vor allem in der Offensive fehlt es an Durchschlagskraft. Die Routiniers Ryan Jones und Felix Schütz laufen ihrer Form hinterher. Die Neuzugänge Marcel Müller und Felix Tiffels haben noch keine Minute gespielt. Vorne fehlt es an Kreativität und Spielverständnis. Einzig Fabio Pohl macht den Haien Freude und erwies sich als Verstärkung. Doch das ist zu wenig, um Konstanz in die Leistungen zu bringen.

Jetzt zum NRW-Duell nach Iserlohn

Am Freitag (23.11.2018) steht das NRW-Duell gegen die Iserlohn Roosters an. Mit einem Sieg würden die Haie ein weiteres Abrutschen in der Tabelle verhindern. Ein Sieg würde gut passen zu dem Schlingerkkurs, den der Klub in dieser Sasion fährt.

Stand: 19.11.2018, 10:48