Pinguine bis Ende November zahlungsfähig

Torsten Ankert (vorne) und Dimitri Pätzold verteidigen das Tor der Krefeld Pinguine.

Pinguine bis Ende November zahlungsfähig

  • Gesellschafter Schulz zieht Zahlungen vor
  • Bis zu einer Million Euro fehlen
  • Klub will Gesellschafterstruktur umbauen

Der Eishockeyklub Krefeld Pinguine bleibt bis Ende November zahlungsfähig. Der Verein hat dem WDR am Mittwoch (23.10.2019) bestätigt, dass Hauptgesellschafter Wolfgang Schulz seine ursprünglich erst für nächstes Jahr geplanten Zahlungen vorgezogen hat.

Laut WDR-Informationen fehlen dem DEL-Klub bis zu einer Million Euro in der Kasse. Das liege laut Verein daran, dass der zweite Hauptgesellschafter Michail Ponomarew zugesagte Gelder seit Monaten nicht überwiesen habe. Ponomarew, gleichzeitig Präsident und Gesellschafter des KFC Uerdingen, weist die Vorwürfe zurück.

Klub will Gesellschafterstruktur umbauen

Die Pinguine wollen deshalb in den kommenden Wochen ihre Gesellschafterstruktur umbauen. Ponomarew und Schulz haben bereits angekündigt, ihre Anteile an den Pinguinen abgeben zu wollen. Geschäftsführer Matthias Roos führt derzeit Gespräche mit potenziellen Nachfolgern. Ob das gelingt, ist aber noch unklar. "Wenn es uns nicht gelingt, dann wird es verdammt schwer. Dann ist auch davon auszugehen, dass es das letzte Jahr in der DEL sein wird", sagte Roos.

Krefeld Pinguine - Mit mehr Erfahrung in die Play-offs? Sportschau 11.09.2019 03:05 Min. Verfügbar bis 11.09.2020 Das Erste

Stand: 23.10.2019, 12:42